Vergewisserung am Tresen – Frankreich sucht Halt im «Bar-Tabac»
vor 1 Woche
Das «Bar-Tabac» ist eine französische Institution - Bar und
Tabakladen in einem. Wenn diese Treffpunkte überleben sollen,
müssen sie sich weiterentwickeln, sagen die Behörden und
investieren in Transformation. Doch liegt die eigentliche Bedeutung
nich ...
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Beschreibung
vor 1 Woche
Das «Bar-Tabac» ist eine französische Institution - Bar und
Tabakladen in einem. Wenn diese Treffpunkte überleben sollen,
müssen sie sich weiterentwickeln, sagen die Behörden und
investieren in Transformation. Doch liegt die eigentliche Bedeutung
nicht gerade darin, dass sie so bleiben «wie früher»? In manchen
«Bar-Tabacs» hängt noch der abgestandene Rauch der Vergangenheit,
als die Gäste zum wässrigen Café am Tresen selbstverständlich
Zigaretten rauchten – und sie einfach auf den Boden warfen, bevor
sie die nächsten anzündeten. «Bar-Tabacs» sind legendär, sie
dienten als Filmkulisse, wurden besungen in Chansons - nicht
wirklich gemütlich, aber entscheidend als sozialer Treffpunkt, der
keine Reservierung verlangt und keine Kleiderordnung kennt. Doch
die Französinnen und Franzosen rauchen weniger, das Sozialleben in
den Dörfern verändert sich, tausende «Bar-Tabacs» sind
verschwunden. Sind diese Lokale noch zu retten? Yann Collet, der
Patron im «Café du Centre» in Lothringen versucht es mit
Diversifizierung. Bei ihm gibt’s neben Bier und Zigaretten nun auch
Schweinsbäckchen mit Pommes und Päckliservice. Chunzi Ye, Patronne
im «Étincelle» in Paris, setzte auf sanfte Renovation – sie hoffte,
der Funke springe so auf die junge Generation über. Und
tatsächlich, das «Étincelle» ist bis spätabends voll. «Die Jungen
suchen Authentizität», sagt Joao, ein Stammgast. Im «Bar-Tabac»
fänden sie sie.
Tabakladen in einem. Wenn diese Treffpunkte überleben sollen,
müssen sie sich weiterentwickeln, sagen die Behörden und
investieren in Transformation. Doch liegt die eigentliche Bedeutung
nicht gerade darin, dass sie so bleiben «wie früher»? In manchen
«Bar-Tabacs» hängt noch der abgestandene Rauch der Vergangenheit,
als die Gäste zum wässrigen Café am Tresen selbstverständlich
Zigaretten rauchten – und sie einfach auf den Boden warfen, bevor
sie die nächsten anzündeten. «Bar-Tabacs» sind legendär, sie
dienten als Filmkulisse, wurden besungen in Chansons - nicht
wirklich gemütlich, aber entscheidend als sozialer Treffpunkt, der
keine Reservierung verlangt und keine Kleiderordnung kennt. Doch
die Französinnen und Franzosen rauchen weniger, das Sozialleben in
den Dörfern verändert sich, tausende «Bar-Tabacs» sind
verschwunden. Sind diese Lokale noch zu retten? Yann Collet, der
Patron im «Café du Centre» in Lothringen versucht es mit
Diversifizierung. Bei ihm gibt’s neben Bier und Zigaretten nun auch
Schweinsbäckchen mit Pommes und Päckliservice. Chunzi Ye, Patronne
im «Étincelle» in Paris, setzte auf sanfte Renovation – sie hoffte,
der Funke springe so auf die junge Generation über. Und
tatsächlich, das «Étincelle» ist bis spätabends voll. «Die Jungen
suchen Authentizität», sagt Joao, ein Stammgast. Im «Bar-Tabac»
fänden sie sie.
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