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Episoden
17.01.2026
9 Minuten
Vielen Menschen gilt der Buddhismus als faszinierende spirituelle
Alternative zu monotheistischen Religionen. Doch mit Spiritualität
haben die Sex- und Drogenskandale, die Thailands Klerus
erschüttern, wenig zu tun. Was dahinter steckt, erzählt
SRF-Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi.
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14.01.2026
25 Minuten
Eine ganze Reihe von Skandalen erschüttern den Buddhismus in
Thailand. Das Vertrauen in die Mönche, die einst als moralische
Stütze der Gesellschaft galten, schwindet, die Religion steckt in
der Krise. Eine Frau erpresste hochrangige Mönche mit zehntausenden
kompromittierenden Fotos und erbeutete Millionen. Ein angesehener
Abt soll über Jahre Spendengelder eines Hospizes veruntreut haben.
Doch die Krise zeigt sich auch im Kleinen, wie in der Provinz
Chumphon. Dort wurden alle Mönche eines Tempels, inklusive Abt,
wegen Drogenkonsums festgenommen. «Ich habe diesen Tempel seither
nie wieder betreten», sagt eine Dorfbewohnerin, die nach der Razzia
die Asche ihres Vaters wieder mit nach Hause nahm. Solche Vorfälle
nähren die Kritik am buddhistischen Klerus. Reformer sprechen von
einem Machtsystem, in dem alte Männer herrschen. Die Institution
selbst sieht das Problem bei Einzelpersonen: Die Menschen könnten
vom Weg abkommen, doch die Lehren Buddhas seien unvergänglich.
Währenddessen wendet sich die junge Generation zunehmend ab und das
Interesse, selbst Mönch zu werden, sinkt. Gleichzeitig kämpfen
Frauen um die Anerkennung als gleichgestellte Nonnen – bisher ohne
Erfolg.
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10.01.2026
10 Minuten
Die türkische, griechische und britische Armee sind offiziell auf
der Mittelmeerinsel, die USA benutzen sie regelmässig. Auch
Blauhelme sind stationiert - entlang der Waffenstillstandslinie,
die Zypern teilt. Philipp Scholkmann über seine Eindrücke von einer
der militarisiertesten Zonen der Welt.
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07.01.2026
27 Minuten
Die Türkei hat im Norden der Mittelmeerinsel Zypern einen Staat
nach ihrem Zuschnitt geschaffen. Doch dieser wird nur von der
Türkei selbst anerkannt. Die Umarmung durch die «Schutzmacht»
spaltet die Bevölkerung. Und die internationale Isolation führt zu
handfesten Problemen im Alltag. Die nordzyprische
Politwissenschaftlerin Hayriye Rüzgar erinnert sich daran, wie
aufgeregt sie war, als sie an der Hand der Eltern erstmals die
Waffenstillstandslinie überschritt. 2003 gingen die ersten
Checkpoints zur international anerkannten «Republik Zypern» auf.
Was würde geschehen, wenn sie in diesem griechisch-zyprischen Teil
türkisch sprächen, fragte sich die damals Zehnjährige besorgt.
Seither sind viele Programme für Dialog und Austausch entstanden.
Doch alle Versuche, den Zypernkonflikt beizulegen, sind
gescheitert. Im Norden bleiben zehntausende türkische Soldaten
stationiert, das Gebiet hängt wirtschaftlich am Tropf der
«Schutzmacht». In der Isolation und einseitigen Abhängigkeit hat
sich eine Ökonomie mit Schattenseiten entwickelt. Ein spektakulärer
Immobilienboom deute auf Geldwäscherei in grossem Stil, sagt der
Wirtschaftsexperte Mertkan Hamit. Doch die letzten
Präsidentschaftswahlen in Nordzypern brachten einen Kurswechsel.
Steigen damit die Chancen für eine Lösung des Zypernkonflikts?
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03.01.2026
10 Minuten
Selbst in Kriegs- oder Krisengebieten gibt es einen Alltag, der,
trotz allem, etwas Hoffnung macht. Einen menschlichen Einblick in
diesen Alltag geben die «International»-Reportagen.
SRF-Auslandchefin Susanne Brunner erzählt, welche Reportagen im
neuen Jahr aus welchen Ecken der Welt geplant sind.
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Über diesen Podcast
Internationale Reportagen und Hintergrundgespräche aus aller Welt.
Von und mit den Auslandkorrespondentinnen und -Korrespondenten von
Radio SRF. Das «International» bildet weltweite Politik und
gesellschaftliche Zusammenhänge ab. Wir sind vor Ort und
analysieren aus nächster Nähe. In Talks und Hintergrundgesprächen
wird das Geschehene und die journalistische Arbeit vertieft und
reflektiert.
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