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Führung | Selbstführung | Verantwortung | Wirkung
Beschreibung
vor 6 Tagen
Warum reagieren Menschen manchmal mit Neid, Abwertung, Kontrolle
oder emotionaler Kälte?
Warum fällt es uns oft so schwer, anderen wirklich etwas zu
gönnen?
Und warum begegnen wir gerade in Führung immer wieder Menschen,
die stark wirken – aber emotional kaum greifbar sind?
In dieser Folge spreche ich über Scham.
Über eines der tabuisiertesten Gefühle unserer Zeit.
Und darüber, wie Scham unser Verhalten prägt – im Privaten, unter
Frauen, in Unternehmen und in Führung.
Ausgangspunkt ist ein Gespräch auf einer Sheconomy-Veranstaltung
und ein Podcast mit dem Schamforscher Dr. Stephan Marks.
Ich spreche darüber:
– warum Scham nicht Schuld ist
– weshalb Scham oft entweder nach innen oder nach außen
wirkt
– wie daraus Rückzug, Angriff, Kontrolle oder emotionale
Erstarrung entstehen können
– weshalb Neid oft mehr mit unerlaubter Sehnsucht als mit
schlechtem Charakter zu tun hat
– warum toxische Führung häufig mit ungelöster Scham
zusammenhängt
– und weshalb Scham nicht nur destruktiv sein muss, sondern auch
ein Wendepunkt für Entwicklung sein kann
Denn hinter vielen Triggern liegt oft nicht nur Ablehnung.
Sondern auch ein Anteil in uns, der selbst gelebt werden möchte.
Vertiefende Impulse & Quellen zur Folge:
• Brené Brown – Daring Greatly / The Gifts of Imperfection
Eine der bekanntesten Scham-Forscherinnen weltweit. Sie
beschreibt Scham als „Killer von Verbindung“ und zeigt, wie stark
Scham geschlechtsspezifisch wirkt. Frauen schämen sich häufig,
wenn sie gleichzeitig als „zu viel“ und „nicht genug“
wahrgenommen werden.
• Dr. Stephan Marks – Schamforscher
Podcast: Hotel Matze
Marks beschreibt Scham als eines der am meisten tabuisierten
Gefühle unserer Zeit und erklärt die unterschiedlichen
Scham-Abwehrmechanismen über das Nervensystem.
• Silvia Federici – Caliban und die Hexe
Historisch-feministische Perspektive auf weibliche Solidarität,
Macht und gesellschaftliche Kontrolle. Federici beschreibt, wie
weibliche Netzwerke und Wissensträgerinnen historisch
systematisch zerstört wurden.
• Rachel Yehuda – Forschung zu transgenerationalem Trauma &
Epigenetik
Ihre Forschung zeigt, dass traumatische Erfahrungen auch
biologisch weitergegeben werden können und über Generationen
hinweg Spuren hinterlassen.
• Queen Bee Syndrome – Forschung von Belle Derks & Naomi
Ellemers
Frauen in Machtpositionen distanzieren sich manchmal aktiv von
anderen Frauen – häufig nicht aus bösem Willen, sondern weil
gesellschaftliche Bilder von Kompetenz und Weiblichkeit tief
internalisiert wurden.
Wenn du tiefer in Themen wie Selbstführung, Bewusstheit, Wirkung,
Nervensystem, Führung und persönliche Entwicklung eintauchen
möchtest:
Dann begleite ich dich gerne in einem Bewusstseins- und
Wachstumsraum, in dem genau diese Muster sichtbar, verstehbar und
veränderbar werden dürfen.
Mehr über meine Arbeit:
www.auserlesen.at
Podcast:
Starkes ICH. Starkes WIR.
Führung aus Klarheit, die bewegt.
Alles Liebe,
Tatjana
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vor 1 Woche
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