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Beschreibung
vor 2 Wochen
Als der 50-jährige Wolfgang Fortner 1957 mit »Bluthochzeit« seine
erste Oper fertigstellte, galt er bereits als europaweit
angesehener Komponist. Seit den Kompositionsarbeiten an der
Bühnenmusik für die Berliner Erstaufführung des Schauspiels (1950)
war er von Lorcas Welt gefesselt. Er hielt sich in seiner Oper eng
an Lorcas Text, baute lange gesprochene Passagen in seine Partitur
ein und benutzte den Gesang als intensive, dramatisch erhöhte Form
der Sprache. Mit orchestralen Zwischenspielen verband Fortner die
sieben Bilder der Oper, wobei er zurückhaltend mit Motiven der
spanischen Folklore umging. In dieser Audioeinführung gibt
Dramaturg Zsolt Horpácsy einen Überblick über Hintergrund, Handlung
und Inszenierung von Fortners Werk an der Oper Frankfurt. Text:
Zsolt Horpácsy Redaktion: Thea Stroh Produktion: Dominik Prager
erste Oper fertigstellte, galt er bereits als europaweit
angesehener Komponist. Seit den Kompositionsarbeiten an der
Bühnenmusik für die Berliner Erstaufführung des Schauspiels (1950)
war er von Lorcas Welt gefesselt. Er hielt sich in seiner Oper eng
an Lorcas Text, baute lange gesprochene Passagen in seine Partitur
ein und benutzte den Gesang als intensive, dramatisch erhöhte Form
der Sprache. Mit orchestralen Zwischenspielen verband Fortner die
sieben Bilder der Oper, wobei er zurückhaltend mit Motiven der
spanischen Folklore umging. In dieser Audioeinführung gibt
Dramaturg Zsolt Horpácsy einen Überblick über Hintergrund, Handlung
und Inszenierung von Fortners Werk an der Oper Frankfurt. Text:
Zsolt Horpácsy Redaktion: Thea Stroh Produktion: Dominik Prager
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