GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz: Was das Sparpaket für Krankenhäuser bedeutet

GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz: Was das Sparpaket für Krankenhäuser bedeutet

vor 1 Monat
Gesundheitsökonom Andreas Schmid ordnet die geplanten Einschnitte für Kliniken ein
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Hörenswertes aus der Welt der Krankenhäuser

Beschreibung

vor 1 Monat
Das GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz soll Milliarden einsparen –
auch bei den Krankenhäusern. Gesundheitsökonom Andreas Schmid
erklärt, warum das Paket wie eine Umsatzkürzung wirkt, welche
Verwerfungen drohen und wie es mit Krankenhausreform und
Pflegebudget kollidiert. Diskutiert werden zentrale Stellschrauben
des Gesetzes: die Neuausrichtung des Orientierungswerts, die
Deckelung des Pflegebudgets, Einschränkungen bei der Refinanzierung
von Tarifsteigerungen sowie neue ambulante Vergütungsformen wie
Kurzzeitfallpauschalen. Schmid warnt vor einer Verschärfung der
strukturellen Unterfinanzierung und vor einem „kalten
Strukturwandel“, der nicht bedarfsorientiert, sondern durch
Liquiditätsdruck getrieben wird. Auch die Wechselwirkungen mit der
Krankenhausreform und die steigende Belastung kommunaler Träger
kommen zur Sprache. Zum Abschluss blickt Schmid auf die anstehenden
Strukturvorschläge der Regierungskommission – und erklärt, warum
sie entscheidend für die Zukunft der Versorgung sind.
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