Gabriel Zuchtriegel: Pompejis letzter Sommer

Gabriel Zuchtriegel: Pompejis letzter Sommer

vor 3 Monaten
Pompeji als Brennglas: Ausgrabungen, Sklavenalltag, Fresken und frühes Christentum – plus die Frage, wie viel Graben man verantworten kann.
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Beschreibung

vor 3 Monaten
In dieser Folge von RegalGeflüster führt dich die Buchempfehlung
nach Pompeji – mitten hinein in Ausgrabungen, die bis heute neue
Entdeckungen ans Licht bringen. „Pompejis letzter Sommer“ von
Gabriel Zuchtriegel erzählt von einer Stadt, die nach dem
Vesuv-Ausbruch wie eingefroren wirkt, deren Gesellschaft im Jahr 79
aber voller Spannungen steckt. Ein freigelegter Bäckereibetrieb
macht den Alltag der rechtlosen Menschen greifbar: Sklaven mahlten
Mehl, angekettet, und Leben, Schlafplatz und Latrine lagen am
selben Ort. Nur wenige Straßen weiter steht eine Villa mit großen
Fresken, die wohl einen Mysterienkult zeigen – und damit die
Sehnsucht nach persönlicher spiritueller Erfahrung. Das Buch
verknüpft diese Spuren mit der Krise der antiken Götterverehrung,
dem jungen Christentum und der Frage, wie Bewahren nach dem
Ausgraben überhaupt gelingen kann. RegalGeflüster findest Du auf
allen gängigen Podcast-Portalen – inklusive YouTube.
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