Ursula März: Mein gelber Pullover

Ursula März: Mein gelber Pullover

vor 1 Monat
Ein gelber Pullover als Symbol: Ursula März erzählt von Kindheit, Stromboli und weiblicher Eigenständigkeit in klaren Episoden.
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Beschreibung

vor 1 Monat
In dieser Folge von RegalGeflüster geht es um „Mein gelber
Pullover“ von Ursula März. Der Roman erzählt in lakonischer,
episodenhafter Sprache von weiblicher Eigenständigkeit und
Emanzipation – zwischen Kindheit im mittelfränkischen
Herzogenaurach und einem späteren Aufenthalt auf der italienischen
Insel Stromboli. Ein gelber Nylon-Pullover wird dabei zum Symbol:
erst als Wunsch zur Einschulung an der katholischen
Mädchenvolksschule, dann als Moment der Abgrenzung – und
schließlich als Erfahrung von Verletzung durch die beste Freundin
Siggi. Später rückt ein Urlaub auf Stromboli in den Fokus,
inklusive einer eigenwilligen Künstlerin als Gastgeberin und der
sechsjährigen Gwendolyn, die unbedingt zur Vulkanbesteigung
aufbrechen will. Der Roman beobachtet Rollen wie Freundin, Tochter,
Mutter, Künstlerin und zeigt, wie Nähe und Distanz, Fürsorge und
Rückzug, Aufbruch und Verantwortung ineinandergreifen.
RegalGeflüster findest Du auf allen gängigen Podcast-Portalen –
inklusive YouTube.
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