Gebehebeimsprabacheben (W)
vor 1 Tag
Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter
Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen:
Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden,
aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien. (Wiederholungssen
...
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter
Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen:
Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden,
aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien.
(Wiederholungssendung) Nadia Zollinger und André Perler sprechen in
dieser Folge des «Dini Mundart»-Podcasts über Geheimsprachen. Das
sind nicht Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Chinesisch,
sondern Formen und Abwandlungen davon, welche versuchen, gewisse
Menschen von der Kommunikation auszuschliessen. Und zwar durch die
Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen, durch Wortcodes oder
durch die Abänderung von Wörtern, etwa indem Buchstaben ersetzt
oder erweitert oder indem Silben verschoben werden. Prominent unter
den Geheimsprachen ist «Grüfnisch». Dies ist eine sogenannte
Spielsprache, wie auch die B-Sprache, Leffisch oder die
Feckersprache. Vokale werden durch längere Einschübe ersetzt, so
dass am Ende eine Gebehebeimsprabachebe entsteht. Während es bei
den Spielsprachen häufig um Gruppenidentität und Sprachkreativität
geht, gibt es auch Geheimsprachen, welche diskriminierten
Minderheiten die Möglichkeit gaben, untereinander zu kommunizieren,
zum Beispiel Rotwelsch oder Polari. Und während des 2. Weltkrieges
und im Kalten Krieg wurde sogar Rätoromanisch als Geheimsprache
benutzt. Nadia und André knacken jeden Code und geben Inspirationen
für ein persönliches Geheimsprachsystem. Ubunbebedibingt
rebeinhöböreben. Lesetipps · Hansjörg Roth: Barthel und sein Most.
Rotwelsch für Anfänger (Verlag Huber 2007) · Hans Markus Tschirren,
Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e - Matteänglisch. Die Matte und ihre
Sprachen (Weber Verlag 2016)
Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen:
Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden,
aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien.
(Wiederholungssendung) Nadia Zollinger und André Perler sprechen in
dieser Folge des «Dini Mundart»-Podcasts über Geheimsprachen. Das
sind nicht Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Chinesisch,
sondern Formen und Abwandlungen davon, welche versuchen, gewisse
Menschen von der Kommunikation auszuschliessen. Und zwar durch die
Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen, durch Wortcodes oder
durch die Abänderung von Wörtern, etwa indem Buchstaben ersetzt
oder erweitert oder indem Silben verschoben werden. Prominent unter
den Geheimsprachen ist «Grüfnisch». Dies ist eine sogenannte
Spielsprache, wie auch die B-Sprache, Leffisch oder die
Feckersprache. Vokale werden durch längere Einschübe ersetzt, so
dass am Ende eine Gebehebeimsprabachebe entsteht. Während es bei
den Spielsprachen häufig um Gruppenidentität und Sprachkreativität
geht, gibt es auch Geheimsprachen, welche diskriminierten
Minderheiten die Möglichkeit gaben, untereinander zu kommunizieren,
zum Beispiel Rotwelsch oder Polari. Und während des 2. Weltkrieges
und im Kalten Krieg wurde sogar Rätoromanisch als Geheimsprache
benutzt. Nadia und André knacken jeden Code und geben Inspirationen
für ein persönliches Geheimsprachsystem. Ubunbebedibingt
rebeinhöböreben. Lesetipps · Hansjörg Roth: Barthel und sein Most.
Rotwelsch für Anfänger (Verlag Huber 2007) · Hans Markus Tschirren,
Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e - Matteänglisch. Die Matte und ihre
Sprachen (Weber Verlag 2016)
Weitere Episoden
55 Minuten
vor 1 Woche
57 Minuten
vor 2 Wochen
57 Minuten
vor 3 Wochen
57 Minuten
vor 4 Wochen
55 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.