«Sollen wir Solarpanels essen?» Umkämpfte Energiewende in Spanien
vor 2 Tagen
Viel Sonne und viel Land: Dank idealer Voraussetzungen für
Solaranlagen könnte die westspanische Region Extremadura die
Vorzeigeregion für die Energiewende sein. Doch die riesigen Anlagen
wecken Widerstand. Und ausgerechnet im Solarparadies kämpfen Dö ...
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Viel Sonne und viel Land: Dank idealer Voraussetzungen für
Solaranlagen könnte die westspanische Region Extremadura die
Vorzeigeregion für die Energiewende sein. Doch die riesigen Anlagen
wecken Widerstand. Und ausgerechnet im Solarparadies kämpfen Dörfer
wieder für Atomkraft. In der Extremadura lohnt es sich mehr als
anderswo, Solarenergie zu nutzen: die Sonne scheint an gegen 300
Tagen im Jahr. Tatsächlich steht in der Region bereits der grösste
Solarpark Spaniens, der bald Strom für rund eine halbe Million
Haushalte produzieren wird. Doch viele Einheimische stören sich an
den gigantischen Anlagen, sie verschandelten die Natur und nähmen
der Landwirtschaft den Raum weg. «Sollen wir künftig Solarpanels
essen?», fragt eine Frau aus Almaraz. Sie möchte stattdessen, dass
das über 40 Jahre alte Kernkraftwerk in ihrem Dorf noch weiter
betrieben werden darf – obschon dessen Schliessung beschlossen ist.
Viele Spanierinnen und Spanier würden ihr zustimmen. Die Kernkraft
hat wieder stark an Popularität gewonnen. Der Ausbau der
Solarenergie geht derweil unvermindert weiter. Ihr Anteil an der
spanischen Stromproduktion hat in den letzten Jahren sprunghaft
zugenommen. International – aus der Extremadura, im Spannungsfeld
der spanischen Energiewende.
Solaranlagen könnte die westspanische Region Extremadura die
Vorzeigeregion für die Energiewende sein. Doch die riesigen Anlagen
wecken Widerstand. Und ausgerechnet im Solarparadies kämpfen Dörfer
wieder für Atomkraft. In der Extremadura lohnt es sich mehr als
anderswo, Solarenergie zu nutzen: die Sonne scheint an gegen 300
Tagen im Jahr. Tatsächlich steht in der Region bereits der grösste
Solarpark Spaniens, der bald Strom für rund eine halbe Million
Haushalte produzieren wird. Doch viele Einheimische stören sich an
den gigantischen Anlagen, sie verschandelten die Natur und nähmen
der Landwirtschaft den Raum weg. «Sollen wir künftig Solarpanels
essen?», fragt eine Frau aus Almaraz. Sie möchte stattdessen, dass
das über 40 Jahre alte Kernkraftwerk in ihrem Dorf noch weiter
betrieben werden darf – obschon dessen Schliessung beschlossen ist.
Viele Spanierinnen und Spanier würden ihr zustimmen. Die Kernkraft
hat wieder stark an Popularität gewonnen. Der Ausbau der
Solarenergie geht derweil unvermindert weiter. Ihr Anteil an der
spanischen Stromproduktion hat in den letzten Jahren sprunghaft
zugenommen. International – aus der Extremadura, im Spannungsfeld
der spanischen Energiewende.
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