#41: Kapitalismuskritik in Klassikern | Teil 1

#41: Kapitalismuskritik in Klassikern | Teil 1

vor 3 Monaten
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Beschreibung

vor 3 Monaten

In dieser Folge des Kulturkompass graben wir
tiefer unter die glänzenden Oberflächen der Klassiker – und
stoßen auf ihre verdeckte Kapitalismuskritik. Was erzählen Filme
eigentlich über Macht, Besitz und den Preis des Erfolgs? Und
warum wirken viele dieser Geschichten heute aktueller denn je?


Wir sprechen über The Godfather I als Mythos des
amerikanischen Traums, der sich selbst verschlingt, über
Once Upon a Time in America als melancholische
Chronik von Gier, Erinnerung und verlorener Identität und über
Die zwölf Geschworenen, wo Rationalität, Moral
und soziale Vorurteile aufeinanderprallen. Dazu gibt’s Shoutouts
an Werke wie Fight Club,
Parasite und American Psycho,
die Kapitalismus nicht nur erzählen, sondern sezierend
ausstellen.


Auch abseits der Leinwand wird’s politisch: In Literatur und
Musik zeigt sich derselbe Konflikt zwischen Selbstverwirklichung
und Systemzwang. In den 5 schnellen Alben
checken wir u.a.
Mandy, Indiana – URGH,
IDK – e.t.d.s.,
J. Cole – The Fall-Off,
Joji – Piss In The Wind,
Ratboys – Singin’ To An Empty
Chair,
Megadeth – Megadeth und
Souly – Moth Music
und fragen, wo Kunst aufhört zu dekorieren – und anfängt zu
kritisieren.


Eine Episode über Geld, Moral, Illusionen und darüber, wie
Klassiker uns mehr über unsere Gegenwart verraten, als uns
manchmal lieb ist.
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