Wirtschaftsnews vom 05. Mai 2026

Wirtschaftsnews vom 05. Mai 2026

vor 2 Tagen
Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 2 Tagen

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 


Thema heute:        ARAG
veröffentlicht den "Trendmonitor Recht 2025" - Rechtsschutzfälle
zeigen: Konflikte um Arbeit und Wohnen nehmen massiv zu 
 


 


Eine Krise folgt auf die nächste, die wirtschaftliche
Unsicherheit wächst, und der Kostendruck ist für viele Haushalte
spürbar. In dieser Lage müssen immer mehr Menschen ihren
Lebensstandard rechtlich absichern und verteidigen - etwa wenn
der Arbeitsplatz bedroht ist oder die Nebenkostenabrechnung
explodiert.


Als weltweit größter Rechtsschutzversicherer verfügt die
ARAG über einen besonderen Blick auf diese Entwicklungen: Aus den
jährlich gemeldeten Rechtsschutzfällen lässt sich ablesen, dass
rechtliche Sorgen in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen seit
COVID massiv zugenommen haben und die deutschen Verbraucher
aktuell am meisten beschäftigen. Mit dem "ARAG Trendmonitor Recht
2025" macht der Konzern diese Erkenntnisse nun erstmals gebündelt
öffentlich.


So stiegen in den vergangenen fünf Jahren vor allem
Auseinandersetzungen in den Bereichen Arbeit um 63 Prozent und
Miete/Wohnen um 74 Prozent massiv an. Allein 
2025 lag das Plus bei 11,1 Prozent im Arbeitsrecht und bei 15,1
Prozent im Mietrecht. Dass die persönliche Resilienz für
Verbraucher rund um rechtliche Fragestellungen immer bedeutsamer
wird, unterstreicht die Zahl von mehr als 765.000
Rechtsschutzfällen, in denen die ARAG 2025 Unterstützung
geleistet hat.


Top-Thema 1: Arbeitsplatz wird zum
Unsicherheitsfaktor


Über die vergangenen fünf Jahre hinweg zeigt sich im
Arbeitsrechtsschutz ein klarer Anstieg der Fälle. Dabei geht es
nicht nur um eine höhere Frequenz - auch die wirtschaftliche
Tragweite wächst: Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren sind
häufig mit hohen Streitwerten verbunden. Auffällig ist die starke
Zunahme von Kündigungsschutzklagen um 33 Prozent allein im Jahr
2025.


Top-Thema 2: Wenn Wohnen zum Rechtsrisiko
wird


Wohnen ist nicht mehr nur teuer, sondern für viele
Verbraucher ein dauerhaftes Konfliktfeld - etwa durch gestiegene
Nebenkosten, Mieterhöhungen oder Streit über Mängel. Die ARAG
beobachtet zudem ein verändertes Verhalten: Viele Kunden setzen
ihre Ansprüche bereits bei kleineren, dreistelligen Beträgen
rechtlich durch.


Trend setzt sich in 2026 fort


Auch 2026 bleibt die Situation der Verbraucher angespannt.
So verzeichnete die ARAG im ersten Quartal im Arbeitsrechtsschutz
erneut ein deutliches Plus der Rechtsschutzfälle von 12,2
Prozent. Der Mietrechtsschutz blieb auf einem hohen Niveau und
stieg von Januar bis Ende März mit 3,1 Prozent an.


 


 


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20260505_kvp.mp3
15
15
Close