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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland 

Thema heute:        ARAG
veröffentlicht den "Trendmonitor Recht 2025" - Rechtsschutzfälle
zeigen: Konflikte um Arbeit und Wohnen nehmen massiv zu 
 

 

Eine Krise folgt auf die nächste, die wirtschaftliche
Unsicherheit wächst, und der Kostendruck ist für viele Haushalte
spürbar. In dieser Lage müssen immer mehr Menschen ihren
Lebensstandard rechtlich absichern und verteidigen - etwa wenn
der Arbeitsplatz bedroht ist oder die Nebenkostenabrechnung
explodiert.

Als weltweit größter Rechtsschutzversicherer verfügt die ARAG
über einen besonderen Blick auf diese Entwicklungen: Aus den
jährlich gemeldeten Rechtsschutzfällen lässt sich ablesen, dass
rechtliche Sorgen in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen seit
COVID massiv zugenommen haben und die deutschen Verbraucher
aktuell am meisten beschäftigen. Mit dem "ARAG Trendmonitor Recht
2025" macht der Konzern diese Erkenntnisse nun erstmals gebündelt
öffentlich.

So stiegen in den vergangenen fünf Jahren vor allem
Auseinandersetzungen in den Bereichen Arbeit um 63 Prozent und
Miete/Wohnen um 74 Prozent massiv an. Allein  2025 lag das
Plus bei 11,1 Prozent im Arbeitsrecht und bei 15,1 Prozent im
Mietrecht. Dass die persönliche Resilienz für Verbraucher rund um
rechtliche Fragestellungen immer bedeutsamer wird, unterstreicht
die Zahl von mehr als 765.000 Rechtsschutzfällen, in denen die
ARAG 2025 Unterstützung geleistet hat.

Top-Thema 1: Arbeitsplatz wird zum Unsicherheitsfaktor

Über die vergangenen fünf Jahre hinweg zeigt sich im
Arbeitsrechtsschutz ein klarer Anstieg der Fälle. Dabei geht es
nicht nur um eine höhere Frequenz - auch die wirtschaftliche
Tragweite wächst: Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren sind
häufig mit hohen Streitwerten verbunden. Auffällig ist die starke
Zunahme von Kündigungsschutzklagen um 33 Prozent allein im Jahr
2025.

Top-Thema 2: Wenn Wohnen zum Rechtsrisiko wird

Wohnen ist nicht mehr nur teuer, sondern für viele Verbraucher
ein dauerhaftes Konfliktfeld - etwa durch gestiegene Nebenkosten,
Mieterhöhungen oder Streit über Mängel. Die ARAG beobachtet zudem
ein verändertes Verhalten: Viele Kunden setzen ihre Ansprüche
bereits bei kleineren, dreistelligen Beträgen rechtlich durch.

Trend setzt sich in 2026 fort

Auch 2026 bleibt die Situation der Verbraucher angespannt. So
verzeichnete die ARAG im ersten Quartal im Arbeitsrechtsschutz
erneut ein deutliches Plus der Rechtsschutzfälle von 12,2
Prozent. Der Mietrechtsschutz blieb auf einem hohen Niveau und
stieg von Januar bis Ende März mit 3,1 Prozent an.

 

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:

https://www.was-audio.de/aanews/News20260505_kvp.mp3
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„Wirtschaftsnews vom 05. Mai 2026“

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