Die unterschätzte Zielgruppe: Warum 50+ im Marketing falsch verstanden wird

Die unterschätzte Zielgruppe: Warum 50+ im Marketing falsch verstanden wird

vor 2 Tagen
Warum 50+ im Marketing falsch verstanden wird
21 Minuten
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Podcast
Podcaster
Das B2B-Podcast-Format der WDR mediagroup für Marketing- und Media-Entscheider.

Beschreibung

vor 2 Tagen

In dieser Folge von 20 Minuten. Der Audio-Impuls
spricht Tobias Lammert mit Ines Imdahl, Geschäftsführerin und
Mitgründerin des Rheingold Salons, über eine der größten
Fehlannahmen im Marketing: die systematische Unterschätzung der
Zielgruppe 50 plus.


Ausgangspunkt ist ein klarer Befund: Während sich Marketing und
Media seit Jahrzehnten stark an der Zielgruppe der 14- bis
49-Jährigen orientieren, bleibt die Generation 50+ weitgehend
undifferenziert betrachtet – obwohl sie die größte,
finanzstärkste und konsumfreudigste Gruppe in Deutschland ist.


Ines Imdahl zeigt, warum dieses Ungleichgewicht nicht nur ein
strategischer Fehler ist, sondern auch konkrete Auswirkungen auf
Kreation und Mediaplanung hat. Werbung bildet diese Zielgruppe
häufig verzerrt ab – als hilfsbedürftig, digital überfordert oder
eindimensional. Gleichzeitig zeigt die Forschung ein völlig
anderes Bild: 50+ ist erfahren, entscheidungsstark, markenoffen
und bereit für Neues.


Ein zentraler Punkt der Folge: Audio spielt hier eine besondere
Rolle. Die Zielgruppe ist aufmerksam, hört Werbung bewusster und
bringt die kognitive Bereitschaft mit, sich mit Botschaften
auseinanderzusetzen – ein klarer Vorteil gegenüber jüngeren
Zielgruppen mit geringerer Aufmerksamkeitsspanne.



Worum es in dieser Folge geht




Warum die Zielgruppe 50+ im Marketing strukturell
unterschätzt wird




Welche Denkfehler hinter der Fixierung auf „werberelevante
Zielgruppen“ stecken




Warum viele Kampagnen an der Lebensrealität dieser Zielgruppe
vorbeigehen




Welche Rolle Audio in der Ansprache von 50+ spielt




Wie Marken ihre Kommunikation konkret anpassen sollten




Zentrale Erkenntnis


Die Zielgruppe 50+ ist kein Randsegment, sondern ein zentraler
Wachstumstreiber für Marken – wird aber durch veraltete
Zielbilder und vereinfachte Kommunikation systematisch falsch
adressiert.


Oder anders formuliert:
Wer 50+ nur mitdenkt, statt gezielt anspricht, verschenkt
Relevanz, Wirkung und Umsatz.



Hinweis


Den angesprochenen Vortrag von Ines Imdahl auf der DMEXCO finden
Sie hier: https://player.vimeo.com/video/1121179123



Über den Gast


Ines Imdahl ist Geschäftsführerin und Mitgründerin des Rheingold
Salons. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit
tiefenpsychologischer Marktforschung und analysiert, wie Menschen
Entscheidungen treffen, Marken wahrnehmen und Kommunikation
wirkt. Ihr aktueller Fokus liegt auf der Zielgruppe 50+, die sie
differenziert und jenseits gängiger Klischees untersucht.



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