Die Eislady von Hof - Der Fall Gitti Schrenker

Die Eislady von Hof - Der Fall Gitti Schrenker

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Beschreibung

vor 1 Woche

​Über elf Jahre lang galt der Hofer Gastronom Klaus-Peter
Schrenker als spurlos verschwunden. Am 22. April 1995 wurde er in
der gemeinsamen Wohnung über dem Eissalon „Venezia“ in der Hofer
Ludwigstraße mit zwei gezielten Schüssen aus seiner eigenen
Sportpistole getötet. Seine Ehefrau Brigitte „Gitti“ Schrenker
schuf daraufhin eine Legende, die über ein Jahrzehnt Bestand
haben sollte:


Ihr Mann sei mit einer Geliebten und dem Bargeld aus der Kasse
durchgebrannt.


​Während sie das Geschäft allein weiterführte und als „betrogene
Ehefrau“ Mitleid erntete, lag der Leichnam ihres Mannes nur
wenige Meter unter den Füßen der Eis-Gäste. Sie hatte ihn noch in
der Tatnacht in den Keller geschleift, in einer Grube verscharrt
und die Stelle später zubetoniert. Erst im Mai 2006 führten neue
Ermittlungen wegen Versicherungsbetrugs und der Einsatz von
Bodenradar zur Entdeckung des Skeletts. Im März 2007 wurde
Brigitte Schrenker vom Landgericht Hof wegen heimtückischen
Mordes aus Habgier zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe
verurteilt.





​Quellen


​Die Welt: Lebenslange Haft für die „Eis-Lady“ von Hof (Bericht
zum Urteil, 2007)


​Frankenpost: Mord im Eissalon: Das Skelett im Keller
(Umfangreiche lokale Berichterstattung über die Grabungen 2006
und den Prozess)


​Süddeutsche Zeitung: Archivberichte zum Fall Schrenker und der
Identifizierung durch die Rechtsmedizin.


​Stern.de: Eisdiele des Grauens (Zusammenfassung der Tat und der
forensischen Details)
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