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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...
Beschreibung
vor 1 Monat
Die Kunstbiennale in Venedig sorgt bereits für Schlagzeilen, bevor
sie überhaupt begonnen hat. Eigentlich wird im Rahmen der
Kunstbiennale der Goldene Löwe vergeben. Zuletzt erhielt Archie
Moore diese Auszeichnung für seine Installation im australischen
Pavillon. Doch dieses Jahr fällt diese Auszeichnung aus, denn
letzte Woche ist die gesamte Jury zurückgetreten. Der Grund:
Biennale-Chef Pietrangelo Buttafuoco hatte auch Länder eingeladen,
deren Staatsoberhäupter aktuell beim Internationalen
Strafgerichtshof angezeigt sind. Dazu gehören Israel und Russland.
Russland nimmt damit dieses Jahr zum ersten Mal seit dem
Angriffskrieg auf die Ukraine im Jahr 2022 wieder an der
Kunstbiennale teil. Die Kritik wird lauter: Die EU-Kommission will
die Fördergelder streichen und Italiens Kulturminister Alessandro
Giuli warf dem Biennale-Präsidenten vor, „Opfer einer
pazifistischen Fantasie” geworden zu sein. Inzwischen wird sogar
darüber spekuliert, den Biennale-Chef ganz abzulösen. Unsere Frage
des Tages an Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der
Bertelsmann Stiftung: Sollte der Biennale-Chef lieber zurücktreten?
sie überhaupt begonnen hat. Eigentlich wird im Rahmen der
Kunstbiennale der Goldene Löwe vergeben. Zuletzt erhielt Archie
Moore diese Auszeichnung für seine Installation im australischen
Pavillon. Doch dieses Jahr fällt diese Auszeichnung aus, denn
letzte Woche ist die gesamte Jury zurückgetreten. Der Grund:
Biennale-Chef Pietrangelo Buttafuoco hatte auch Länder eingeladen,
deren Staatsoberhäupter aktuell beim Internationalen
Strafgerichtshof angezeigt sind. Dazu gehören Israel und Russland.
Russland nimmt damit dieses Jahr zum ersten Mal seit dem
Angriffskrieg auf die Ukraine im Jahr 2022 wieder an der
Kunstbiennale teil. Die Kritik wird lauter: Die EU-Kommission will
die Fördergelder streichen und Italiens Kulturminister Alessandro
Giuli warf dem Biennale-Präsidenten vor, „Opfer einer
pazifistischen Fantasie” geworden zu sein. Inzwischen wird sogar
darüber spekuliert, den Biennale-Chef ganz abzulösen. Unsere Frage
des Tages an Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der
Bertelsmann Stiftung: Sollte der Biennale-Chef lieber zurücktreten?
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