Die Krise der Information: Waren wir früher besser informiert? | Marco Kovic

Die Krise der Information: Waren wir früher besser informiert? | Marco Kovic

vor 3 Wochen
1 Stunde 33 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen

Wir leben in einer Zeit, in der Informationen schneller verfügbar
sind als je zuvor – doch werden wir dadurch auch besser
informiert? Marco Kovic, Sozialwissenschaftler und Autor, ordnet
in diesem Gespräch ein, wie sich menschliche Kommunikation vom
Lagerfeuer bis zum Algorithmus entwickelt hat – und was dieser
rasante Wandel mit unserem Denken, unserer Urteilsfähigkeit und
unserem gesellschaftlichen Zusammenleben macht.Im Zentrum steht
die Frage, wie digitale Plattformen und deren algorithmische
Logik unsere Informationswahrnehmung prägen: Warum neigen wir
dazu, uns in Echokammern einzurichten? Weshalb reagieren wir auf
emotionale Inhalte mit passivem Konsum statt mit kritischer
Reflexion? Und wieso fällt es uns zunehmend schwer, Risiken
rational einzuschätzen, obwohl – oder gerade weil – wir ständig
mit Informationen überflutet werden?Wir sprechen zudem über die
historische Entwicklung der Massenkommunikation, die Rolle
moralischer Überzeugungen in politischen Filterblasen sowie
darüber, warum ideologische Bubbles die Fähigkeit zum echten
Dialog gefährden. Marco Kovic plädiert für mehr intellektuelle
Offenheit, das bewusste Aufsuchen unbequemer Perspektiven und die
Bereitschaft, die eigenen Überzeugungen zu hinterfragen und zu
begründen.Dieses Gespräch dient der gesellschaftlichen und
medienwissenschaftlichen Einordnung aktueller Entwicklungen.Viel
Freude mit der Folge!Gastvorschläge für zukünftige
Swisslectures-Podcasts gerne in die Kommentare oder an
info@swisslectures.ch
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