Potzmusig vom 02.05.2026

Potzmusig vom 02.05.2026

vor 6 Tagen
«Potzmusig» ist zu Gast im heimeligen Restaurant «Rössli» in Appenzell, wo sich regelmässig einheimische und auswärtige Musikantinnen und Musikanten zur traditionellen «Stubete» treffen. Mit dabei sind die «Hersche Buebe», die «Moränen Örgeler» sowie ...
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Beschreibung

vor 6 Tagen
«Potzmusig» ist zu Gast im heimeligen Restaurant «Rössli» in
Appenzell, wo sich regelmässig einheimische und auswärtige
Musikantinnen und Musikanten zur traditionellen «Stubete» treffen.
Mit dabei sind die «Hersche Buebe», die «Moränen Örgeler» sowie der
17-jährige Hackbrettspieler Flurin Manser. Seit bald zehn Jahren
führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut
pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren
Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr
Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre
Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv – und auch Maria
selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das
Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt
zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls
vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische
Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis
ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle
«Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche
eigens ein Stück komponiert: «Für d’Maria im Rössli». Auch ihre
Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da
im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen
kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische
Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen
Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil
frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und
Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für
ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik
muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz
selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt
oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam
zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist
Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher
zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder
musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der
Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner
Schulzeit geschrieben hat.
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