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Potzmusig Archiv
14 Episoden
30 Minuten
Am Fuss des Grossen Mythen betreibt die Gewinnerin der «Landfrauenküche» 2022 eine Besenbeiz, in der Volksmusik und Brauchtum Trumpf sind und «Potzmusig» zu Gast ist. Mit Huusmusig Bürgler, Schwyzerörgeliquartett Gemsberg, Uufstrich, Jodlerquartett Männertreu, Ländlerkapelle Jenischi Buebe u. a. Nicolas Senn will hoch hinaus und reist nach Rickenbach im Kanton Schwyz. Am Fuss des Grossen Mythen liegt der Bergbauernhof Huserenberg, wo die Gewinnerin der «Landfrauenküche» 2022 Eliane Schürpf mit ihrem Mann Beat auch eine gemütliche Besenbeiz betreibt. Wo Gastfreundschaft und Volksmusik grossgeschrieben werden, ist «Potzmusig» nicht weit. Nicolas Senn serviert in dieser Ausgabe eine zünftige Mischung aus tänziger Ländlermusik, Schwyzer Brauchtum und Berner Jodelklängen. Und mittendrin die Gastgeberin Eliane Schürpf, die ihr musikalisches Talent am Akkordeon unter Beweis stellt und selbst in die Tasten greift. Dies tut sie zusammen mit der Huusmusig Bürgler, die rund um «Chlefeli»-Macher Röbi Kessler volkstümliche Musik und Schwyzer Brauchtum verbindet. Für den Berner Stil sorgt das Schwyzerörgeliquartett Gemsberg und ebenso das bekannte Jodlerquartett Männertreu Teuffenthal. Schweizer Volksmusik mit einem ganz besonderen «Zwick» spielt die Ländlerkapelle Jenischi Buebe rund um Pascal Birchler und seinem Cousin Patrice. Als Vertretung der jungen Schweizer Volksmusikgeneration musizieren Uufstrich mit tänziger Geigenmusik aus dem Kanton Uri und das Ländlertrio Bödelergruess mit lüpfigen Akkordeonklängen.
33 Minuten
«Potzmusig» besucht das erste Eidgenössische Jugendjodelfest in Grindelwald BE und trifft auf Jodelnachwuchs aus der ganzen Schweiz. Neben jungen Stimmen und gelebter Tradition gibt es im Restaurant Grund auch viel abwechslungsreiche Musik aus der Region. In diesem Jahr fand erstmals ein Eidgenössisches Jugendjodelfest statt. Das Fest für die 6- bis 25-jährigen Jodlerinnen, Fahnenschwinger und Alphornspielerinnen wurde in der wunderschönen Berglandschaft von Grindelwald ausgetragen. Passender hätte die Kulisse für diese Premiere kaum sein können. Mit einem eigenen Jodelfest für die junge Generation soll der Nachwuchs gestärkt und gefördert werden. Kinder und Jugendliche, die nach ihrer Zeit in einem Kinder- oder Jugendchor austreten, sollen den Anschluss an das Brauchtum nicht verlieren, sondern weiterhin aktiv bleiben An aktivem Nachwuchs fehlte es am Wochenende vom 11. bis 13. September jedenfalls nicht: Über 1000 Aktive nahmen am ersten Eidgenössischen Jugendjodelfest teil. Sie sangen und jodelten, schwangen Fahnen, tanzten, spielten Alphorn und nahmen an verschiedenen Workshops teil. Neben den Eindrücken vom Fest gibt es in «Potzmusig» auch viel urchige Musik aus dem Restaurant Grund in Grindelwald BE zu hören. Nicolas Senn macht mit «Potzmusig» Halt bei der Bahnstation, von wo aus die Reise hinauf aufs Jungfraujoch führt. Musikalisch mit dabei ist das Trio Bärglistock aus Grindelwald BE mit urchiger Schwyzerörgelimusik von Godi Schmid. Das Handorgelduo Niesefründe aus Aeschiried BE spielt eine Komposition von Lorenz Giovanelli, und die Schwyzerörgeli-Formation Ländler.CH ist mit dem Titel «Für üses Beo» zu hören. Weiter spielt Akkordeonist Kurt Schmid gemeinsam mit Fredy Reichmuth, dessen Tochter Silja und Fritz Fuchs in einer Ad-hoc-Formation. Marion und Lorenz Willi bilden zusammen mit Christian Zurbrügg das Terzett Willi-Zurbrügg. Beim letztjährigen Folklorenachwuchs-Wettbewerb belegten die jungen Jodler den dritten Platz. Mit ihrer Interpretation von «Uf der Höchi» von Paul Meier sorgten sie bei «Potzmusig» für einen besonderen Moment – und bei so manchen Gästen im Restaurant Grund für Hühnerhaut. Emotional wird es auch beim Auftritt des Chinderchörli Grindelwald. Die Lokalmatadoren singen «Mys Älpli» von der einheimischen Komponistin Margrith Inäbnit. Die jungen Sänger durften nicht nur bei «Potzmusig» auftreten, sondern waren am ersten Eidgenössischen Jugendjodelfest gleich mehrfach im Einsatz: Neben ihrem Wettbewerbsvortrag übernahmen sie auch verschiedene Helfereinsätze. Auch dank des Engagements des Chinderchörli Grindelwald wurde das erste Eidgenössische Jugendjodelfest zu einem vollen Erfolg.
34 Minuten
Vor 100 Jahren wurde in Luzern die Schweizerische Trachtenvereinigung gegründet. Zum grossen Jubiläum kehren Trachtenleute aus der ganzen Schweiz an den Ort zurück, wo alles begann. «Potzmusig» ist Gastgeber und zeigt, wie lebendig Tracht, Volksmusik und Brauchtum auch ein Jahrhundert später sind. Ein Jahrhundert Brauchtum, Gemeinschaft und Lebensfreude: 1926 schlossen sich in Luzern Trachtenleute aus der ganzen Schweiz zusammen und gründeten die Schweizerische Trachtenvereinigung. 100 Jahre später wird die Stadt erneut zum Treffpunkt für Menschen aus allen Landesteilen, die ihre regionalen Trachten, Tänze und Traditionen mit viel Herzblut pflegen. Nicolas Senn lädt die Präsidentin der Trachtenvereinigung, Denise Hintermann, zum Fest im antiken Rütlisaal im Jodlerwirt Luzern und geht der Frage nach, was die Tracht den Menschen heute bedeutet und weshalb sie weit mehr ist als ein schönes Kleidungsstück. Gefeiert wird selbstverständlich mit viel Schweizer Volksmusik. Das Echo vom Gwandsenn rund um den Trachten-Experten und Träger des Goldenen Violinschlüssels, Johannes Schmid-Kunz, eröffnet die musikalische Jubiläumsrunde und sorgt später auch für den Schlusspunkt der Sendung – natürlich mit einer bekannten Trachtentanz-Melodie. Mit «d Sunneblueme» ist eine junge Formation aus der Westschweiz mit dabei und mit dem Bläser Pius Ruhstaller und dem Schwyzerörgeler René Degoumois haben sich zwei gefunden, die sich der traditionellen, urchigen Innerschwyzer-Musik verschrieben haben. Für den Jodelgesang sorgen das Jodlerduett Wyberhärz sowie das Kindertrachtenchörli Entlebuch – und damit auch die jüngste Generation, die das Schweizer Brauchtum weiterträgt. Dass zur Tracht nicht nur Musik und Gesang, sondern ebenso der Tanz gehört, zeigt die Trachtentanzgruppe Ruswil. Sie zeigen einen neuen Trachtentanz, der rund um den Pop-Star Kunz entstanden ist. So wird «Potzmusig» zum musikalischen Geburtstagsfest für eine Tradition, die sich über Generationen weiterentwickelt hat: mit unterschiedlichen regionalen Trachten, mit Jodel, Ländlermusik und Tanz – und vor allem mit den Menschen, die dieses Kulturgut mit viel Freude und Leidenschaft leben.
31 Minuten
Das Appenzeller Ländlerfest feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Nicolas Senn besucht das traditionsreiche Volksmusikfest, trifft in den malerischen Gassen und bekannten Ländlerbeizen von Appenzell erstklassige Volksmusikanten und gutgelaunte Festbesucher von nah und fern. Kein Sommer ohne Appenzeller Ländlerfest! Heuer hat der Traditionsanlass noch mehr Grund zum Feiern, er feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Volkstümliche Formationen aus Appenzell und der ganzen Schweiz geben sich ein kunterbuntes und fröhliches Stelldichein, während gutgelaunte Festbesuchende für ausgelassene Feststimmung sorgen. Drei Tage lang wird in den bekannten Ländlerbeizen, auf den schmucken Plätzen und in den malerischen Appenzeller Gassen musiziert, getanzt, gesungen und gefestet. Nicolas Senn taucht in die Festivitäten ein, trifft auf allerlei musikalische Perlen und jede Menge Überraschungen. Unter anderen mit dabei: Striichmusig Dobler, Handorgelduo Dani & Thedy Christen, Ländlertrio Echo vom Bäräaug, Stegreifgruppe Gonten, Trio Furggiblick, Waldhöckler, Jodlerklub Lauenen.
36 Minuten
Am Eidgenössischen Jodlerfest konnten die Besucher ihre persönlichen Favoriten aus dem SRF-Archiv wünschen und so diese besondere Sendung aktiv mitgestalten. Moderator Nicolas Senn erfüllt nun viele dieser Musikwünsche und bringt die Lieblingsstücke des Publikums zurück auf den Bildschirm. Seit den Anfängen des Schweizer Fernsehens begleitet SRF die Schweizer Volksmusik und hat dabei einen einzigartigen Schatz an musikalischen Erinnerungen geschaffen. Aus diesem Archiv erklingen genau jene Titel, die sich das Publikum gewünscht hat. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Legenden der Volksmusik, zeitlosen Klassikern, grossen Ländlerkönigen sowie unvergesslichen Jodel- und Instrumentalformationen. «Dini Seel e chli la bambälä la», ein gern gesungenes und gern gehörtes Lied in der Jodelszene, der Ländlerklassiker «s’Metzgers Märtel», ein schönes Appenzeller Zäuerli oder die Hujässler wurden in dieser Ausgabe des Wunschkonzerts vom Publikum gewünscht. Diese besondere «Potzmusig»-Ausgabe ist eine musikalische Zeitreise voller Emotionen, Erinnerungen und unvergesslicher Momente – zusammengestellt vom Publikum selbst.
36 Minuten
Am Eidgenössischen Jodlerfest konnten die Besucher ihre persönlichen Favoriten aus dem SRF-Archiv wünschen und so diese besondere Sendung aktiv mitgestalten. Moderator Nicolas Senn erfüllt nun möglichst viele dieser Musikwünsche und bringt die Lieblingsstücke des Publikums zurück auf den Bildschirm. Seit den Anfängen des Schweizer Fernsehens begleitet SRF die Schweizer Volksmusik und hat dabei einen einzigartigen Schatz an musikalischen Erinnerungen geschaffen. Aus diesem Archiv erklingen genau jene Titel, die sich das Publikum gewünscht hat. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Legenden der Volksmusik, zeitlosen Klassikern, grossen Ländlerkönigen sowie unvergesslichen Jodel- und Instrumentalformationen. «E gschänkte Tag» von Adolf Stähli, ein Klassiker im Jodelrepertoire, die erfolgreichen Schwyzerörgeler Genderbüebu aus dem Wallis oder der Klassiker «Im Örgelihuus» sind unter den Publikumswünschen dabei. Diese besondere «Potzmusig»-Ausgabe ist eine musikalische Zeitreise voller Emotionen, Erinnerungen und unvergesslicher Momente – zusammengestellt vom Publikum selbst.
36 Minuten
Ein Studio. Eine Kamera. Fünf Musikformationen: In den «Typisch Volksmusik Sessions» spielen und singen bekannte Gesichter aus zwei Liedern, die ihnen viel bedeuten. Aufgeführt werden jeweils ein traditionelles und ein modernes Stück. In der dritten Staffel der «Typisch Volksmusik Sessions» trifft sich eine einzigartige Auswahl von Musikerinnen und Musikern der Schweizer Volksmusikszene zu zehn intimen Kurzkonzerten in einem besonderen und überraschenden Setting. Gefilmt werden sie von einer Kamera auf einer Schiene, die diesen intimen Moment in einem Take festhält – ohne jegliche Schnitte. Pflanzplätz spielen «die etwas andere Volksmusik» als Trio mit viel Experimentierlust: Simon Dettwiler (Schwyzerörgeli), Thomas Aeschbacher (Schwyzerörgeli/Langnouerli/Cajon) und Jürg Nietlispach (Kontrabass/Gitarre/Trümpi). Bei ihnen trifft Tradition Impro und Weltreise-Gefühl. Die Hujässler prägten die «Neue Schweizer Volksmusik» seit 1998: Dani Häusler (Klarinette), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), Reto Kamer (Klavier) und Sepp Huber (Kontrabass). Sie bieten Ländler-Energie, kluge Arrangements und einen unverwechselbaren Sound. Dominik Flückigers Kinimode schlägt Brücken von Volksmusik zu Pop/Jazz/Funk: Dominik Flückiger (Schwyzerörgeli), Lukas Gernet (Klavier), Pirmin Huber (Bass), Christian Zünd (Schlagzeug), Dave Hasler (Gitarre) und Mario Alonso (Saxofon). Kinimode ist mal treibend, mal feinfühlig. Marc Tschanz steht fürs Schwyzerörgeli – solo oder als Marc Tschanz extended in flexibler Formation: als Duo mit Bassist Alfred Mosimann oder als Trio mit Gitarrist Sandro Jordan. Seine Musik hat einen traditionellen Kern, erweitert für mehr Druck und Bühnenformat. Das Trio Anderscht zeigt Hackbrett «anderscht»: Fredi Zuberbühler (Hackbrett), Andrea Kind (Hackbrett) und Raffael Bietenhader (Kontrabass) verbinden Drive, Witz und überraschende Klangideen – virtuos und bodenständig zugleich.
37 Minuten
Ein Studio. Eine Kamera. Fünf Musikformationen: In den «Typisch Volksmusik Sessions» spielen und singen bekannte Gesichter aus zwei Lieder, die ihnen viel bedeuten. Aufgeführt werden jeweils ein traditionelles und ein modernes Stück. In der dritten Staffel der «Typisch Volksmusik Sessions» trifft sich eine einzigartige Auswahl von Musikerinnen und Musikern der Schweizer Volksmusikszene zu zehn intimen Kurzkonzerten in einem besonderen und überraschenden Setting. Gefilmt werden sie von einer Kamera auf einer Schiene, die diesen intimen Moment in einem Take festhält - ohne jegliche Schnitte. Gläuffig mischt neue Volksmusik mit klarer Handschrift: Mathias Landtwing (Klarinette), Fränggi Gehrig (Akkordeon), Pirmin Huber (Kontrabass) und Lukas V. Gernet (Klavier). Transparent, groovig, modern – ohne die Wurzeln zu verlieren. Streichmusik Vielsaitig ist eine Original Appenzeller Streichmusik in starker Besetzung: Andrea Müller (Violine), Alissa Neff (Violine), Rebecca Graf (Hackbrett), Samira Neff (Cello) und Antonia Haas (Kontrabass). Zusammen: Über 150 Saiten, viel Tradition – und doch in zeitgemässer Frische.. Simone Felbers iheimisch fragt: Wie klingt Heimat heute? Simone Felber (Stimme/Gesang) mit Adrian Würsch (Schwyzerörgeli) und Rafael Jerjen (Kontrabass) mit Polina Niederhauser (Cello). Das Julian von Flüe Trio spielt grenzenlosen «Alpine Folk» aus Zug: Julian von Flüe (Akkordeon), Marc Scheidegger (Gitarre) und Matthias Abächerli (Bass). Seine Eigenkompositionen haben einen starken Groove, beinhalten Einflüsse von Ländler bis Country/Folk und sind live besonders packend. Das Trio Näpflin Imlig Kuhn sind drei junge Musiker mit frischen Ideen für die Schwyzerörgeli-Tradition: Loris Imlig (Schwyzerörgeli), Marvin Näpflin (Schwyzerörgeli) und Jérôme Kuhn (Kontrabass). Sie spielen virtuos, wendig und mit viel Spielfreude im Trio-Sound.
37 Minuten
In der dritten «Potzmusig»-Sommerfolge präsentiert Nicolas Senn zusammen mit Redaktor und Blasmusik-Experte Roman Portmann die Parademusik-Highlights vom Eidgenössischen Musikfest 2026, das im vergangenen Mai in Biel stattgefunden hat. Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich Biel in ein einzigartiges Blasmusik-Festgelände mit über 500 Vereinen, 22'000 Musizierenden, 2400 Helfenden und Zehntausenden Musikfans. Während vier Tagen haben sich die teilnehmenden Blasmusikvereine in verschiedenen Wettbewerben gemessen. Dazu zählte auch die Parademusik, die sich als besonderer Publikumsmagnet auszeichnete. Nicolas Senn und Blasmusik-Experte Roman Portmann blicken gemeinsam auf die schönen Momente dieses Wettbewerbs zurück und zeigen ausgewählte Highlights der Parademusik.
38 Minuten
In der zweiten Folge des «Potzmusig»-Sommers präsentiert Nicolas Senn zusätzliche Highlights und weitere schöne Momente vom Bündner Ländlerkapellentreffen 2026, das im Forum Landquart im vergangenen Januar sein 60-Jahr-Jubiläum feierte. Das Bündner Ländlerkapellentreffen ist eine Erfolgsgeschichte und fester Bestandteil der Volksmusik des Kantons Graubünden. Diesen Januar feierte der Traditionsanlass sein 60-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Grund gaben sich im Forum Ried in Landquart beliebte Ländlerkapellen aus Graubünden und anderen Regionen der Schweiz ein volksmusikalisches Stelldichein. Neben viel Musik aus dem Bündnerland spielten auch Formationen aus dem Kanton Bern, selbstverständlich durfte auch Jodelgesang nicht fehlen. Mit dabei: Stelser Buaba, Trio Duranand, Lenglerkapellä, Ländlerkapelle Grischart, Grischuna-Örgeler, Jodlerquartett Alpenrösli Heimenschwand, Prättigauer Ländlerfründe, Ländlerkapelle Grischuna, Schwyzerörgeliquartett Längenberg, Bergüner Ländlerfründe, Kapelle Oberalp sowie das Gesamtspiel aller Formationen.
39 Minuten
In der sechsten Folge macht sich Nicolas Senn auf die Suche nach Nachkommen des legendären Sity Dominy – und wird fündig im Kanton Schwyz. Die Familie Marty liebt Volksmusik und das Älplerleben und leben den urchigen Stil ihres Vaters und Grossvaters weiter. Nicolas Senn empfängt auch diesen Sommer wieder sechs Volksmusik-Familien aus der ganzen Schweiz. Unter anderen mit dabei sind das Echo vom Paradiesli aus Unteriberg SZ, die Familie Zmoos aus dem Jura, die Nachkommen des legendären «Sity Domini», die Familie Schmid aus Frutigen BE, die Familie Haas aus dem Appenzellerland und die Familie Gerber aus Wiggen LU. In keiner anderen Musikrichtung gibt es so viele Familienkapellen wie in der traditionellen Volksmusik. Das Musizieren in der Familie ist oft der Grundstein für so manch musikalische Karriere. Von der ersten Berührung mit einem Instrument über die erste Familienkapelle bis hin zu den gefragtesten Instrumentalisten auf ihrem Gebiet: Die musikalische Reise vieler bekannter Volksmusikgrössen begann bereits im Kindesalter – vorgelebt und überliefert von der Familie. «Potzmusig Familiesummer» zeigt, wie traditionelle Schweizer Volksmusik in sechs Familien gelebt wird. Neben einem Einblick in das Familienleben gibt es viel Musik, musikalische Archivperlen und gemütliche Gesprächsrunden.
1 Stunde 55 Minuten
Am Sonntag, 28. Juni, dem offiziellen Festtag des Eidgenössischen Jodlerfests in Basel, überträgt SRF den grossen Festumzug live auf SRF 1. Farbenfrohe Sujets, Volksmusikgruppen, Delegationen aus allen Kantonen und prominente Ehrengäste ziehen durch die Strassen von Basel. Kommentiert wird der Umzug von Nicolas Senn und Sämi Studer.
1 Stunde
Die Liveausgabe von «Potzmusig» mit Moderator Nicolas Senn ist ein besonderer Höhepunkt am EJF in Basel. Dort treffen sich vom 26. bis 28. Juni rund 12'000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser und Fahnenschwingerinnen und -schwinger. Bei der Liveübertragung feiern zwei neue Kompositionen Premiere. Im Vorfeld des Eidgenössischen Jodlerfests wurde ein Komponistenwettbewerb ausgeschrieben – gesucht wurden ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück. Die beiden Siegerwerke feiern nun in «Potzmusig» ihre Uraufführung. Das neue Jodelstück wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg gemeinsam mit seiner Alphorngruppe. Nachwuchstalente im Rampenlicht Auch die nächste Generation der Schweizer Volksmusik erhält in Basel eine grosse Bühne. Die 15-jährige Nuria Grüter gewann im vergangenen Jahr den Folklore-Nachwuchswettbewerb. Die Luzernerin überzeugte die Jury mit einem Titel von Oesch’s die Dritten und wird auch in Basel ihr Talent zeigen. Zudem begleitet «Potzmusig» sie bei einer besonderen Überraschung: dem Treffen mit ihrem grossen Vorbild Melanie Oesch. Ebenfalls zu Gast sind die Gewinner der Instrumental-Sparte: die Andärä aus Schwyz. Das Trio begeistert mit einer aussergewöhnlichen Besetzung aus Schwyzerörgeli, Cello und Geige. Auch sie wurden von «Potzmusig» überrascht – mit einem Treffen ihrer Idole, den Hujässlern, inklusive Konzertbesuch. Für frische Stimmen sorgt zudem der Jugendjodelchor Nordwestschweiz, der junge Sängerinnen und Sänger aus der Region vereint und mit viel Freude die Jodeltradition pflegt. Gleichzeitig macht der Chor Werbung für das Eidgenössische Jugendjodelfest, das im September in Grindelwald stattfindet. Internationale Gäste in Basel Das Eidgenössische Jodlerfest zieht längst nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz an. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Jodelbegeisterte aus aller Welt reisen nach Basel, um die besondere Atmosphäre zu erleben – und sich sogar der Schweizer Jodeljury zu stellen. In diesem Jahr sind Formationen und Solist aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien angemeldet. Besonders eindrücklich ist die Geschichte des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada. Der Verein wurde vor 50 Jahren gegründet, um Schweizer Brauchtum in der Ferne zu pflegen. Seit 1978 gehört er dem Eidgenössischen Jodlerverband an und kehrt nun erneut an ein Jodlerfest in die alte Heimat zurück – inklusive Auftritt bei «Potzmusig». Musik, Reportagen und Feststimmung Als fliegende Reporterin ist die Jodlerin Arlette Wismer unterwegs und liefert dem Publikum Einblicke direkt vom Festgelände. Gleichzeitig steht sie auch selbst auf der Bühne – gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie an der Geige und Madlaina Küng am Kontrabass. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen ausserdem die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, sowie die Formation Ländler Panache, die ihre neue CD im Gepäck hat.
1 Stunde
«Bella Musica» feiert die Blasmusik. In der nationalen Spezialsendung blickt SRF auf das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel zurück und lässt die schönsten Momente des musikalischen Megaevents noch einmal aufleben. Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich Biel in ein einzigartiges Blasmusik-Festgelände. Mit über 500 Vereinen, 22'000 Musizierenden, 2400 Helfenden und Zehntausenden Musikfans zählt dieser Event zu den weltweit grössten Musikveranstaltungen. Vier Tage pure Feststimmung, musikalische Leidenschaft und grossartige Blasmusik-Power – das ist «Bella Musica». Die nationale Spezialsendung blickt noch einmal auf die schönsten und emotionalsten Momente zurück, zeigt musikalische Highlights und lässt die Schweizer Blasmusik hochleben. In der vibrierenden Atmosphäre der Bieler Coupole ertönen Fanfaren, Harmonien und Brass Bands. «Bella Musica» rückt die Vielfalt der eidgenössischen Blasmusik-Szene ins Rampenlicht, überrascht mit einem vielfältigen Repertoire und verbindet Tradition und Moderne. Von der Fanfare de Crissier über Schwyzerörgeli-Virtuose Marc Tschanz bis hin zu Vagamundos und Hello Heidi mit ihrem frechen Jodel – die Kreativität ist kaum zu überbieten. Mit von der Partie sind die Lookseego Street Band mit ihrem energiegeladenen musikalischen Mix sowie eine Reportage über die Fanfare L’Avenir de Chamoson. «Bella Musica» besucht verschiedene Musikschulen und Konservatorien, die den musikalischen Nachwuchs der Schweiz ausbilden. Ausserdem fährt der Bieler Künstler und Musiker Cee-Roo im E-Tuk-Tuk durch Biel und lädt Festivalbesucherinnen und -besucher dazu ein, verschiedene Blasinstrumente auszuprobieren. Unter Einbezug von SRG-Archivmaterial entstehen dabei einzigartige Klangtexturen, die die Handschrift des Künstlers tragen. Durch die rund einstündige, nationale Spezialsendung «Bella Musica» führen Nicolas Senn (SRF), Carla Norghauer (RSI), Elin Batista (RTS), Sébastien Basch (RTS).