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Beschreibung
vor 14 Stunden
Gino Bartali war ein berühmter italienischer Radrennfahrer. Bis
zum Ende des 2. Weltkriegs hatte er schon zweimal die Tour de
France und einmal den Giro d’Italia gewonnen. Nach seinem Tod im
Jahr 2000 wurde er noch berühmter. Man erfuhr, dass Bartali In
der Zeit der deutschen Besatzung Mitglied einer katholischen
Widerstandsgruppe war, die verfolgten Juden zur Flucht verhalf.
13 Jahre nach seinem Tod wurde er dafür von der israelischen
Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als „ Gerechter unter den
Völkern“ geehrt. 2018 startete der Giro d’Italia erstmals in
seiner 101-jährigen Geschichte außerhalb Europas: Die erste
Etappe fand in Jerusalem statt und war Bartali gewidmet. Bei
dieser Gelegenheit wurde Bartali posthum die israelische
Staatsbürgerschaft verliehen. Seit wenigen Jahren halten
italienische Historiker den Bartali-Mythos aber für erfunden. Was
stimmt nun?
Diese Geschichte hatte ich für den Deutschlandfunk erzählt. Link
auf den Beitrag im Deutschlandfunk-Archiv:
https://www.deutschlandfunk.de/radrennfahrer-und-fluchthelfer-gino-bartali-held-oder-erfindung-dlf-256f7012-100.html
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