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Beschreibung
vor 21 Stunden
Eine innige Beziehung zwischen Geisel und Entführer kommt uns
heute komisch vor. Im 19. Jahrhundert hingegen schien das ganz
normal. Wie kam es zu diesem Wandel? Ein Vortrag der Historikerin
Juliane Hornung.
Juliane Hornung ist Historikerin an der Universität Köln und
aktuell Fellow am Historischen Kolleg in München. Ihren Vortrag
"'Liebe' in Gefangenschaft, oder: Warum das Stockholm Syndrom in
den 1970er- und nicht in den 1870er-Jahren erfunden wurde" hielt
sie am 16. März 2026 am Historischen Kolleg in München.
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+++ Stockholm Syndrom +++ Entführung +++ Geiseln +++ Entführer
+++ Beziehung +++ Liebe +++ Handlungsmacht +++
Entführungsmemoiren +++ Geiselnahme +++ Polizei +++ Terrorismus
+++ Geiseldrama +++ Geschichte +++ Psychiatrie +++ Psychologie
+++ Sexismus +++ Sexualisierung +++ Deutschlandfunk Nova +++
Hörsaal
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In dieser Folge mit:
Moderation: Nina Bust-Bartels
Vortragende: Juliane Hornung, Historikerin, Universität Köln
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Weitere Vorträge vom Historischen Kolleg in München im
Hörsaal:
Südafrika: Wie Deutschland die Apartheid verklärte
Oral History: Die Geschichte des Heavy Metal
Nordamerika: Drei ungewöhnliche Migrationsgeschichten im 18.
Jahrhundert
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Ihr hört in diesem Hörsaal:
2:11 - Geiselnahme in Stockholm
9:45 - Struktur des Vortrags
10:50 - Beziehung zwischen Geisel und Entführer im 19. Jhd.
27:17 - Die Erfindung des Stockholm Syndroms
37:48 - Fazit
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Quellen aus der Folge:
Im Vortrag zitierter Spielfilm: The Wind And The Lion
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Psychologie: Wie wir unsere Persönlichkeit verändern können
Psychologie: Stress macht aggressiv und großzügig
Das Gefühl, wichtig zu sein: Mattering ist für unser
Wohlbefinden essenziell
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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