James Krüss – ein Klassiker und seine Biografie
vor 2 Monaten
Der Autor von „Mein Urgroßvater und ich“ oder „Timm Thaler“ war ein
schillernder Charakter: Als junger Mann trat er in die NSDAP ein
und musste sich als Homosexueller vor Verfolgung fürchten. Zum 100.
Geburtstag des Autors bringt „Der Michel“ ein Gespräch
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Beschreibung
vor 2 Monaten
James Krüss war ein vielseitiger Autor, der Kinder- und
Jugendbücher ebenso schrieb wie Romane für Erwachsene, der fürs
noch junge Fernsehen genau so arbeitete wie für den Hörfunk. Viele
seiner Themen und Figuren sind mit seiner Herkunft und seiner
Biografie verbunden. 1926 auf der militärisch wichtigen
Nordseeinsel geboren, wollte er nach dem Krieg Lehrer werden,
entschied sich dann aber für den Schriftstellerberuf und ließ sich
in München nieder. Hier, in der Internationalen Kinder- und
Jugendbibliothek, liegt auch sein Nachlass. Ada Bieber hat ihn
durchgesehen. Im Gespräch wirft sie unter anderem ein Licht darauf,
wie James Krüss zum Nationalsozialismus stand und wie er sich
später in seinem Werk dazu verhielt. Das verfasste er nicht nur in
Schriftdeutsch, sondern auch in seiner friesischen Muttersprache.
Zudem entdeckt die Literaturwissenschaftlerin an der Berliner
Humboldt-Universität im Aufbau vieler Bücher von James Krüss immer
wieder Strukturen, die mit seiner Herkunft von der kleinen
Nordsee-Insel verbunden sind. Damit setzt sich am 3. und 4. Juli
auch eine Tagung verschiedener Institutionen in München
auseinander, die dem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur zu
seinem 100. Geburtstag gewidmet ist.
Jugendbücher ebenso schrieb wie Romane für Erwachsene, der fürs
noch junge Fernsehen genau so arbeitete wie für den Hörfunk. Viele
seiner Themen und Figuren sind mit seiner Herkunft und seiner
Biografie verbunden. 1926 auf der militärisch wichtigen
Nordseeinsel geboren, wollte er nach dem Krieg Lehrer werden,
entschied sich dann aber für den Schriftstellerberuf und ließ sich
in München nieder. Hier, in der Internationalen Kinder- und
Jugendbibliothek, liegt auch sein Nachlass. Ada Bieber hat ihn
durchgesehen. Im Gespräch wirft sie unter anderem ein Licht darauf,
wie James Krüss zum Nationalsozialismus stand und wie er sich
später in seinem Werk dazu verhielt. Das verfasste er nicht nur in
Schriftdeutsch, sondern auch in seiner friesischen Muttersprache.
Zudem entdeckt die Literaturwissenschaftlerin an der Berliner
Humboldt-Universität im Aufbau vieler Bücher von James Krüss immer
wieder Strukturen, die mit seiner Herkunft von der kleinen
Nordsee-Insel verbunden sind. Damit setzt sich am 3. und 4. Juli
auch eine Tagung verschiedener Institutionen in München
auseinander, die dem Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur zu
seinem 100. Geburtstag gewidmet ist.
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