#11 "Fördern und Fordern" - mit Veronika Stepan und Mario Haller
vor 21 Stunden
In dieser Jubiläumsfolge blicken Gastgeber Mario Haller und
Veronika Stepan auf 50 Jahre Lilly Österreich und ihre jeweils über
20-jährige gemeinsame Reise im Unternehmen zurück – von
hierarchischen Strukturen und analogen Zeiten hin zu moderner,
flexible
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Beschreibung
vor 21 Stunden
Diese Folge von "Wirkstoff Mensch" wurde im Wiener Headquarter
von Lilly Österreich aufgenommen und markiert den 50.
„Geburtstag“ des Unternehmens – Anlass für einen persönlichen und
zugleich sehr ehrlichen Rückblick von Veronika Stepan
(Führungsteam Lilly Österreich) und Gastgeber Mario Haller
(Geschäftsführer Lilly Österreich). Bei Moderatorin Birgit
Fenderl erzählt Veronika Stepan, wie aus einer Blindbewerbung in
den 1990er-Jahren zunächst eine Absage wurde, bevor sie mit viel
„Bauchstimme“ doch zu Lilly wechselte – und dort seit 25 Jahren
immer neue Aufgaben und Entwicklungschancen gefunden hat. Mario
Haller schildert seine Anfänge Anfang der 2000er-Jahre in einer
stark hierarchisch geprägten Organisation mit „sechstem Stock“,
Vorzimmerdamen und wöchentlichen Freitags-Meetings – und wie sich
Führung seitdem in Richtung Vertrauen, Beteiligung und „Fördern
und Fordern“ verändert hat. Ein Schwerpunkt der Folge ist die
Vereinbarkeit von Karriere und Familie: Stepan berichtet, wie sie
wenige Monate nach der Geburt ihres Sohnes in eine Führungsrolle
zurückkehrte, warum Unterstützung durch den Partner entscheidend
war und weshalb sie sich in Österreich mehr partnerschaftliche
Teilzeit-Modelle nach skandinavischem Vorbild wünscht. Haller
reflektiert ehrlich, dass er selbst nicht in Karenz gegangen ist,
seine Kinder ihn trotzdem als präsenten Vater erlebt haben, er
aber manche frühe Meilensteine verpasst hat – und was er im
Rückblick anders machen würde. Beide sprechen über die neuen
Arbeitsrealitäten mit Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten,
„Me-Time“ und verschiedenen Generationen im Team und darüber,
dass es weniger um starre Modelle wie die Vier-Tage-Woche geht,
sondern um klare Grenzen, gemeinsame Spielräume und gute
Teamabstimmung. Im zweiten Teil der Folge geht es um die
Entwicklung der Pharmabranche: mehr Regulierung und europäische
Verfahren, aber auch deutlich gestiegene Transparenz bei
Studiendaten, ethischem Verhalten und dem Umgang mit Ärzt:innen –
sowie den Wunsch, als vertrauenswürdiger Mitgestalter im
Gesundheitssystem gesehen zu werden. Zum Schluss richtet sich der
Blick nach vorne: Stepan beschreibt, warum sie die Pharmabranche
trotz aller Komplexität als „wahnsinnig spannendes, dynamisches
Umfeld“ erlebt, in dem neue Medikamente ganz konkret das Leben
von Menschen mit chronischen Erkrankungen verändern, und Haller
unterstreicht, dass Sinnhaftigkeit und der gemeinsame Wunsch,
Patient:innen zu helfen, der wichtigste Antrieb für sein Team
bleiben. Im Mythen-Check klärt Haller außerdem, warum KI die
Pharmaforschung nicht überflüssig machen wird, sondern als
starkes Analyse- und Entdeckungstool vor allem dann wirksam ist,
wenn Mensch und Maschine gut zusammenspielen – beispielhaft an
Covid-Forschung und einer aktuellen KI-Kooperation von Lilly mit
Nvidia.
Links zur Folge:
#5 "Ich lebe wahnsinnig gern!" - Der Kampf von Andrea Kdolsky
gegen den Krebs
#8 "Krebs ist kein Todesurteil" - mit Rainer
Reichl
Eli Lilly Österreich
Feedback, Gästevorschläge und -wünsche gerne per
E-Mail an presse-austria@lilly.com
Medieninhaber:
Eli Lilly Gesellschaft m.b.H.
Logo: PMC-AV-88814 / 04.2025
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