Am Limit der Welt: Expeditionen zwischen Tiefsee und 7.000 Metern – Lars Abromeit im Gespräch

Am Limit der Welt: Expeditionen zwischen Tiefsee und 7.000 Metern – Lars Abromeit im Gespräch

vor 13 Stunden
Expeditionen zwischen Tiefsee, Himalaya und Klimaforschung
35 Minuten
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Podcast
Podcaster
Marcella Hansch im Gespräch mit den Zukunftsgestalterinnen und -gestaltern der Meere

Beschreibung

vor 13 Stunden

In dieser Folge spricht Marcella Hansch mit Lars
Abromeit, Expeditionsreporter und Redakteur für
Abenteuer und Expedition bei GEO.



Seit über 20 Jahren begleitet er Forschungs- und
Umweltschutzteams in extreme Regionen: in die Antarktis, in
kilometerlange Höhlensysteme, auf 7.000 Meter hohe Gipfel im
Himalaya – und in die Tiefen der Ozeane. Seine Aufgabe: dorthin
gehen, wo Wissen entsteht, und es für uns greifbar machen.


Expeditionen unter Extrembedingungen Lars
berichtet von Momenten, in denen aus Abenteuer Ernst wird: ein
Sturz in einer Höhle ohne Rettungsmöglichkeit, Nächte auf 7.000
Metern Höhe mit massivem Sauerstoffmangel. Expeditionen zeigen,
wie fragil der Mensch ist – und wie wichtig Teamgeist,
Vorbereitung und gegenseitiges Vertrauen werden, wenn man an
Grenzen kommt.


Die Meere als „All auf Erden“ Ein
Schwerpunkt des Gesprächs ist die Tiefsee- und Korallenforschung.
Lars beschreibt eine Unterwasserstation, vergleichbar mit einer
Raumstation: Forschende leben dort über Tage auf dem Meeresboden,
um Riffe kontinuierlich zu beobachten.
Mit Astronaut Alexander Gerst hat er im Buch
Horizonte die Parallelen zwischen Raumfahrt und Meeresforschung
beleuchtet – technisch wie menschlich. Die Ozeane sind für ihn
das „All auf Erden“.


Der Zustand der Meere Die Meere haben
lange CO₂, Wärme und Müll aufgenommen. Doch diese Pufferfunktion
gerät an Grenzen. Lars spricht über Müll in 1.000 Metern Tiefe,
Korallenbleichen und die dramatischen Folgen der globalen
Erwärmung.
Seine Einschätzung: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für
die Ozeane. Gleichzeitig gibt es resiliente Riffe und
hoffnungsvolle Projekte – und genau diese Geschichten müssen
erzählt werden.


Unsere Verbindung zum Meer Auf die Frage,
was das Meer sagen würde, wenn es eine Stimme hätte, antwortet
Lars:
• Ihr seid Teil von mir.
• Ihr atmet meinen Sauerstoff.
• Ihr lebt durch mich.
Die Meere sind kein entferntes Ökosystem – sie sind Grundlage
unseres Lebens. Dieses Bewusstsein zu stärken, ist Kern seiner
Arbeit.


Was wir tun können Klimaschutz ernst
nehmen, politisch engagiert bleiben, Wissen weitergeben,
neugierig bleiben. Verantwortung beginnt nicht erst am Strand –
sondern in unserem Denken und Handeln.


Buchempfehlungen


Das große Spiel von Richard Powers
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Horizonte - warum wir entdecken von Alexander Gerst & Lars
Abromeit
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Bis an den Rand der Welt von Lars Abromeit
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Lars Abromeit bei Instagram
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