Wochenmarkt Luzern: Handel, der seit Jahrhunderten lebt

Wochenmarkt Luzern: Handel, der seit Jahrhunderten lebt

vor 2 Tagen
Zweimal pro Woche wird Luzern zur Marktbühne: Am Dienstag und Samstag säumen Stände die Reussufer. Heute gibt’s Fisch, Käse und Brot, früher Getreide, Kohl und eingesottene Butter. Ein Blick auf einen Markt, der sich verändert hat und doch gleich gebl ...
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Zweimal pro Woche wird Luzern zur Marktbühne: Am Dienstag und
Samstag säumen Stände die Reussufer. Heute gibt’s Fisch, Käse und
Brot, früher Getreide, Kohl und eingesottene Butter. Ein Blick auf
einen Markt, der sich verändert hat und doch gleich geblieben ist.
Dienstag und Samstag, 7 bis 12 Uhr: Entlang der Reuss, vom
Rathausquai über Unter der Egg bis Jesuiten- und Helvetiaplatz
findet einer der schönsten Wochenmärkte der Schweiz statt. Das
Angebot ist reich: Fisch, Blumen, Käse, Brot. Der Markt hat eine
lange Geschichte. Im 19. Jahrhundert dominierte Getreide den
Handel, gelagert im Kaufhaus, dem heutigen Rathaus. Ortsnamen wie
Kornschütte und Kornmarkt zeugen davon. Auch eingesottene Butter
war gefragt: Haltbar genug für den Transport bis nach Belgien. Für
den Alltag kauften die Menschen Früchte und viel Kohl, oft aus dem
Michelsamt. Und gehandelt wurde auch mit Fleisch, geschlachtet oder
lebend. Der Markt heute: moderner, vielfältiger, aber im Kern
derselbe Ort des Austauschs.
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