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Beschreibung
vor 4 Tagen
Manchmal gibt es diese Filme, bei denen man das Kino verlässt
oder den Fernseher ausschaltet und sofort weiß, in welche
Kategorie man sie einordnen möchte. Da gibt es den Klassiker, den
man am liebsten sofort noch einmal sehen würde, oder den totalen
Reinfall, über den man sich schon während des Abspanns lautstark
beschwert. Und dann gibt es Produktionen wie „How to Make a
Kill“. Ich sitze jetzt schon seit ein paar Tagen hier, tippe
Sätze in die Tastatur, lösche sie wieder und fange von vorn an.
Die Wahrheit ist: Auch mit dem nötigen zeitlichen Abstand weiß
ich immer noch nicht so recht, was ich von diesem Film halten
soll. Er lässt mich ratlos zurück, aber auf eine Weise, die mich
dazu zwingt, immer wieder über ihn nachzudenken. Vielleicht ist
das das größte Kompliment, das man einem Film heute noch machen
kann. In einer Zeit, in der alles mundgerecht serviert und
algorithmisch auf unseren Geschmack zugeschnitten wird, ist „How
to Make a Kill“ ein sperriger Brocken, der sich nicht so einfach
verdauen lässt.
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