Everybody Shaking: widerständige Lebenslust, liebevolle Weltbeziehungen - Elevate Festival 2026

Everybody Shaking: widerständige Lebenslust, liebevolle Weltbeziehungen - Elevate Festival 2026

vor 1 Tag
1 Stunde 27 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag

“The personal is political.” Carol Hanisch


Alles ist in Bewegung und vieles steht zugleich unter enormem
Druck. Körper, Demokratien, Ökosysteme, soziale Beziehungen.
Everybody Shaking öffnet den Blick auf Lebendigkeit als
Gegenstück zu Leistungsversprechen, als etwas Fragiles und
Geteiltes. Nicht stärker werden um jeden Preis, sondern spürbar
bleiben. Nicht optimieren, sondern sorgen.


Was bedeutet es, in einer Zeit permanenter Erschöpfung lebendig
zu sein? Wie lassen sich Vitalität und Regeneration jenen Logiken
entziehen, die sie als neue Form von Ableismus oder
Longevity-Kapitalismus instrumentalisieren? Wie können Fürsorge,
Verletzlichkeit und Liebe zu politischen Kräften werden?


In diesem Gespräch finden Body Politics, Critical Care und
mehr-als-menschliche Beziehungen zueinander. Simon(e) van
Saarloos, Schriftsteller:in und Autor:in von "Against
Ageism. A Queer Manifesto", hinterfragt normative Vorstellungen
von Alter und Beziehungen. Andrea Schöne,
Journalistin, politische Bildnerin und Autorin von "Behinderung
und Ableismus" bringt Perspektiven von Inklusion und
(Öko)Ableismus ein. Jol Thoms, Künstler und
Forscher, teilt den Blick auf Care als Beziehung zwischen
menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten. Moderiert von
Elevate Kuratorin und Transformationspsychologin Irina
Nalis fragt das Panel, wie “Vital Signs”, zu
widerständigen Formen von Lebendigkeit werden können.


Foto: Peter Hutter


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