Podcaster
Episoden
23.04.2026
1 Minute
Mit Douglas Rushkoff ist einer der international einflussreichsten Medien- und Technologietheoretiker am Elevate zu Gast. Seit den frühen 1990er-Jahren begleitet und analysiert Rushkoff die digitalen Transformationen unserer Gesellschaft – von den ersten Netzkulturen über die Versprechen der Plattformökonomien bis hin zu den aktuellen techno-autoritären Tendenzen im Silicon Valley. In Büchern wie "Throwing Rocks at the Google Bus", "Team Human" oder seinem viel diskutierten Essay "Survival of the Richest" setzt er sich kritisch mit den Ideologien der Tech-Industrie auseinander und zeigt, wie sich deren Machtstrukturen auf soziale, politische und ökonomische Beziehungen auswirken.
Foto: Peter Hutter
Elevate Festival Website
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23.04.2026
1 Stunde 27 Minuten
“The personal is political.” Carol Hanisch
Alles ist in Bewegung und vieles steht zugleich unter enormem Druck. Körper, Demokratien, Ökosysteme, soziale Beziehungen. Everybody Shaking öffnet den Blick auf Lebendigkeit als Gegenstück zu Leistungsversprechen, als etwas Fragiles und Geteiltes. Nicht stärker werden um jeden Preis, sondern spürbar bleiben. Nicht optimieren, sondern sorgen.
Was bedeutet es, in einer Zeit permanenter Erschöpfung lebendig zu sein? Wie lassen sich Vitalität und Regeneration jenen Logiken entziehen, die sie als neue Form von Ableismus oder Longevity-Kapitalismus instrumentalisieren? Wie können Fürsorge, Verletzlichkeit und Liebe zu politischen Kräften werden?
In diesem Gespräch finden Body Politics, Critical Care und mehr-als-menschliche Beziehungen zueinander. Simon(e) van Saarloos, Schriftsteller:in und Autor:in von "Against Ageism. A Queer Manifesto", hinterfragt normative Vorstellungen von Alter und Beziehungen. Andrea Schöne, Journalistin, politische Bildnerin und Autorin von "Behinderung und Ableismus" bringt Perspektiven von Inklusion und (Öko)Ableismus ein. Jol Thoms, Künstler und Forscher, teilt den Blick auf Care als Beziehung zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten. Moderiert von Elevate Kuratorin und Transformationspsychologin Irina Nalis fragt das Panel, wie “Vital Signs”, zu widerständigen Formen von Lebendigkeit werden können.
Foto: Peter Hutter
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Alles ist in Bewegung und vieles steht zugleich unter enormem Druck. Körper, Demokratien, Ökosysteme, soziale Beziehungen. Everybody Shaking öffnet den Blick auf Lebendigkeit als Gegenstück zu Leistungsversprechen, als etwas Fragiles und Geteiltes. Nicht stärker werden um jeden Preis, sondern spürbar bleiben. Nicht optimieren, sondern sorgen.
Was bedeutet es, in einer Zeit permanenter Erschöpfung lebendig zu sein? Wie lassen sich Vitalität und Regeneration jenen Logiken entziehen, die sie als neue Form von Ableismus oder Longevity-Kapitalismus instrumentalisieren? Wie können Fürsorge, Verletzlichkeit und Liebe zu politischen Kräften werden?
In diesem Gespräch finden Body Politics, Critical Care und mehr-als-menschliche Beziehungen zueinander. Simon(e) van Saarloos, Schriftsteller:in und Autor:in von "Against Ageism. A Queer Manifesto", hinterfragt normative Vorstellungen von Alter und Beziehungen. Andrea Schöne, Journalistin, politische Bildnerin und Autorin von "Behinderung und Ableismus" bringt Perspektiven von Inklusion und (Öko)Ableismus ein. Jol Thoms, Künstler und Forscher, teilt den Blick auf Care als Beziehung zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten. Moderiert von Elevate Kuratorin und Transformationspsychologin Irina Nalis fragt das Panel, wie “Vital Signs”, zu widerständigen Formen von Lebendigkeit werden können.
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23.04.2026
1 Stunde 23 Minuten
“Power is not only what you have, but what you can still decide.”
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsordnung grundlegend erschüttert. Militärische Abschreckung, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Handlungsfähigkeit sind enger miteinander verflochten denn je. Sanktionen, Lieferketten, Rüstungs- und Industriepolitik sind zu zentralen Schauplätzen geopolitischer Macht geworden. Europas Zukunft entscheidet sich nicht nur an militärischen Frontlinien, sondern ebenso in ökonomischen und institutionellen Auseinandersetzungen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die jüngsten Auftritte von Donald Trump. Seine wiederholten Infragestellungen transatlantischer Bündnisse, seine Aussagen zu Grönland und die Relativierung kollektiver Beistandsverpflichtungen machen ein lange verdrängtes Risiko sichtbar: das mögliche Erodieren der NATO. Europas Sicherheit erscheint damit nicht nur durch äußere Aggression, sondern auch durch die Fragilität eigener Allianzen bedroht.
Wie handlungsfähig ist Europa unter diesen Bedingungen? Was bedeutet strategische Autonomie, wenn militärische Sicherheit, wirtschaftliche Resilienz und demokratische Prinzipien unter Druck geraten? Und wo liegen die politischen Kosten, wenn Abschreckung, Sanktionen und soziale Stabilität in Konflikt zueinander stehen?
Im Gespräch diskutieren Michelle Haas, Expertin für europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Dmitry Nekrasov Ökonom mit Fokus auf die russische Wirtschaft, Sanktionsregime und Geoökonomie, sowie Daniela Pisoiu, Forscherin zu Sicherheitspolitik, Extremismus und politischer Gewalt.
Moderiert von Stefan Lenglinger (ORF / Zeit im Bild) fragt das Panel, ob Europa seine Krisen nur verwaltet oder ob es gelingt, daraus neue Formen politischer Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
Foto: Peter Hutter
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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsordnung grundlegend erschüttert. Militärische Abschreckung, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Handlungsfähigkeit sind enger miteinander verflochten denn je. Sanktionen, Lieferketten, Rüstungs- und Industriepolitik sind zu zentralen Schauplätzen geopolitischer Macht geworden. Europas Zukunft entscheidet sich nicht nur an militärischen Frontlinien, sondern ebenso in ökonomischen und institutionellen Auseinandersetzungen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die jüngsten Auftritte von Donald Trump. Seine wiederholten Infragestellungen transatlantischer Bündnisse, seine Aussagen zu Grönland und die Relativierung kollektiver Beistandsverpflichtungen machen ein lange verdrängtes Risiko sichtbar: das mögliche Erodieren der NATO. Europas Sicherheit erscheint damit nicht nur durch äußere Aggression, sondern auch durch die Fragilität eigener Allianzen bedroht.
Wie handlungsfähig ist Europa unter diesen Bedingungen? Was bedeutet strategische Autonomie, wenn militärische Sicherheit, wirtschaftliche Resilienz und demokratische Prinzipien unter Druck geraten? Und wo liegen die politischen Kosten, wenn Abschreckung, Sanktionen und soziale Stabilität in Konflikt zueinander stehen?
Im Gespräch diskutieren Michelle Haas, Expertin für europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Dmitry Nekrasov Ökonom mit Fokus auf die russische Wirtschaft, Sanktionsregime und Geoökonomie, sowie Daniela Pisoiu, Forscherin zu Sicherheitspolitik, Extremismus und politischer Gewalt.
Moderiert von Stefan Lenglinger (ORF / Zeit im Bild) fragt das Panel, ob Europa seine Krisen nur verwaltet oder ob es gelingt, daraus neue Formen politischer Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
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23.04.2026
25 Minuten
Şeyda Kurt bei der Elevate Festival Eröffnung 2026 in der Helmut-List-Halle in Graz über das Festivalthema "Vital Signs":
Was bedeutet Freiheit wirklich – und wer kann sie sich leisten? In ihrer Eröffnungsrede stellt Şeyda Kurt unbequeme Fragen über Macht, Ungleichheit und unser Zusammenleben.
Zwischen persönlicher Reflexion und politischer Analyse lädt sie dazu ein, Gewohntes zu hinterfragen und neue Formen von Solidarität zu denken.
Foto: David Kranzelbinder
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Was bedeutet Freiheit wirklich – und wer kann sie sich leisten? In ihrer Eröffnungsrede stellt Şeyda Kurt unbequeme Fragen über Macht, Ungleichheit und unser Zusammenleben.
Zwischen persönlicher Reflexion und politischer Analyse lädt sie dazu ein, Gewohntes zu hinterfragen und neue Formen von Solidarität zu denken.
Foto: David Kranzelbinder
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23.04.2026
1 Stunde 28 Minuten
“The ultimate hidden truth of the world is that it is something we make, and could just as easily make differently.” David Graeber
Die Klimakrise verschwindet zunehmend aus politischen Debatten. Aber nicht, weil sie gelöst wäre, sondern weil andere Krisen lauter geworden sind. Gleichzeitig fehlen wirksame politische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Transformation bleibt zu langsam und gesellschaftliche Polarisierung erschwert gemeinsame Antworten. Der Eindruck von Alternativlosigkeit wächst. Doch er ist trügerisch: Zukunft ist keine Mangelware. Gestaltungsräume existieren: jenseits der künstlich erzeugten Gegensätze zwischen Wirtschaft und Klima.
Wo liegen heute konkrete Möglichkeiten für ein regeneratives Wirtschaften? Wie lassen sich Klima, soziale Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität zusammendenken, statt gegeneinander auszuspielen? Welche politischen Entscheidungen und institutionellen Veränderungen braucht es, damit Wandel wirksam wird?
Im Gespräch Ilona Otto, Soziologin und Klimawissenschaftlerin, Georg Günsberg, Politik- und Strategieberater, Leiter des Netwerk Teams beim Kontext Institut, und Baro Vicenta Ra Gabbert, Greenpeace-Sprecherin, Juristin und Autorin von "Keine Zukunft ist auch keine Lösung". Moderiert von Katharina Kropshofer, Wissenschaftsjournalistin mit Schwerpunkt Umwelt und Gesellschaft, richtet das Panel den Blick auf wirtschaftliche Regeneration als demokratische Gestaltungsaufgabe zwischen politischer Blockade und konkreten Lösungsansätzen.
Foto: Peter Hutter
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Die Klimakrise verschwindet zunehmend aus politischen Debatten. Aber nicht, weil sie gelöst wäre, sondern weil andere Krisen lauter geworden sind. Gleichzeitig fehlen wirksame politische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Transformation bleibt zu langsam und gesellschaftliche Polarisierung erschwert gemeinsame Antworten. Der Eindruck von Alternativlosigkeit wächst. Doch er ist trügerisch: Zukunft ist keine Mangelware. Gestaltungsräume existieren: jenseits der künstlich erzeugten Gegensätze zwischen Wirtschaft und Klima.
Wo liegen heute konkrete Möglichkeiten für ein regeneratives Wirtschaften? Wie lassen sich Klima, soziale Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität zusammendenken, statt gegeneinander auszuspielen? Welche politischen Entscheidungen und institutionellen Veränderungen braucht es, damit Wandel wirksam wird?
Im Gespräch Ilona Otto, Soziologin und Klimawissenschaftlerin, Georg Günsberg, Politik- und Strategieberater, Leiter des Netwerk Teams beim Kontext Institut, und Baro Vicenta Ra Gabbert, Greenpeace-Sprecherin, Juristin und Autorin von "Keine Zukunft ist auch keine Lösung". Moderiert von Katharina Kropshofer, Wissenschaftsjournalistin mit Schwerpunkt Umwelt und Gesellschaft, richtet das Panel den Blick auf wirtschaftliche Regeneration als demokratische Gestaltungsaufgabe zwischen politischer Blockade und konkreten Lösungsansätzen.
Foto: Peter Hutter
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Über diesen Podcast
Das Diskursprogramm des Elevate Festivals mit Autor:innen,
Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Vertreter:innen aus
Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft setzt sich in der seit
Jahren international beachteten Festivalkonferenz an fünf Tagen
mit brennenden gesellschaftspolitischen Fragen auseinander,
diskutiert und lotet Positionen und Strategien für positive
Veränderung aus.
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