Räude bei Steinbock und Gämse

Räude bei Steinbock und Gämse

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen

Unterwegs mit dem Wildtierökologen Gunther Greßmann


Kahle Stellen im Fell, verkrustete Haut, Tiere, die sich
unaufhörlich kratzen. Räude ist bei Steinböcken und Gämsen oft
schon von Weitem zu erkennen. Verursacht wird die Krankheit durch
Milben. Aber Räude gilt als klassische Faktorenkrankheit: Ob ein
Tier erkrankt, hängt nicht nur vom Erreger ab, sondern auch von
seinem Zustand, von Stress und von den Bedingungen im Lebensraum.
Im Alpenraum tritt Räude seit langem auf, oft in Wellen.
Untersuchungen zeigen, dass viele Tiere, die Milben in sich
tragen, ohne sichtbar zu erkranken. Diese sogenannten stillen
Träger könnten entscheidend dafür sein, dass sich die Krankheit
in Populationen hält. Im Nationalpark Hohe Tauern beobachtet der
Wildtierökologe Gunther Greßmann seit Jahren, wie sich Räude bei
Steinwild ausbreitet. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in
Ö1 am 21. 04. 2026.


Gestaltung: Kathrin Horvarth
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