Pornosucht? Warum Algorithmen uns manipulieren

Pornosucht? Warum Algorithmen uns manipulieren

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Es ist Sonntag, ich sitze im Bademantel und ich muss mich gerade
beherrschen.Wir müssen über ein Phänomen sprechen, das 2026 die
intimste Form der digitalen Kapitulation erreicht hat: Gooning.
Während 90 % der Männer und jede zweite Frau regelmäßig Pornos
konsumieren, schleicht sich eine neue Qualität der Abhängigkeit
in unseren Alltag – getrieben von Algorithmen, die keinen
Unterschied mehr zwischen Politik-News und sexueller Stimulation
machen.In dieser Folge dekonstruiere ich meine eigene Sucht und
analysiere die Ökonomie dahinter: Von der „Pornofizierung“ der
X-Timeline bis hin zu den parasozialen Fallen auf OnlyFans. Warum
haben wir verlernt, körperlich präsent zu sein? Und warum ist der
Orgasmus mittlerweile mehr ein Produkt von Optik und Sound als
von tatsächlicher menschlicher Begegnung?


Wir brauchen eine Aufklärung, die nicht bei der Moral ansetzt,
sondern bei unserer Autonomie. KULTUR-HYBRID
TIPPS:Buch-Empfehlung:• „Querelle de Roberval“ von Kevin Lambert.
Ein literarisches Rabbit Hole. Düster, politisch, schockierend
grafisch – wie eine Dekonstruktion unserer dunkelsten
Triebe.Musik-Empfehlung:• „Eusexia“ von FKA Twigs. Der klangliche
Gegenentwurf zur digitalen Betäubung. Ein Song über die radikale
Präsenz im eigenen Körper. MEIN DIGITALES ÖKOSYSTEM:• Essaybuch
FEHLFUNKTION:
https://buchshop.bod.de/fehlfunktion-josia-jourdan-9783819255823•
Journalismus & Speaking: Für Anfragen zu Workshops, Texten
oder Keynotes zum Thema digitale Einsamkeit und Medienkultur:
www.josiajourdan.ch• Instagram & TikTok: @josiajourdan –
Täglicher Vibe-Check zwischen High-End Real Estate und
literarischer Ambition.



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