Verschwiegen, verfolgt, vergessen

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vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

Homosexuelle Frauen im Österreich der NS-Zeit


In Österreich wurden Homosexuelle seit Mitte des 19. Jahrhunderts
strafrechtlich verfolgt. Grundlage dafür bildete der § 129 Ib
StG, der bis Anfang der 1970er Jahre beinahe unverändert galt -
auch im Nationalsozialismus. Anders als im "Altreich" waren in
der "Ostmark" sexuelle Handlungen nicht nur zwischen Männern,
sondern auch zwischen Frauen verboten. Den betroffenen Frauen
drohten ein bis fünf Jahre schwerer Kerker, wobei die
Höchststrafe aber so gut wie nie verhängt wurde. Manche der
Verhafteten kamen in Konzentrationslager, wo sie allerdings
keinen rosa Winkel wie homosexuelle Männer trugen. Stattdessen
wurden sie mit dem schwarzen Dreieck als "Asoziale" markiert.
Etwa 20 solcher Schicksale hat nun die Wiener Historikerin
Natascha Bobrowsky akribisch recherchiert und in einem Buch
versammelt. – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20.
04. 2026.


Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
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