Retail Media ohne Daten ist nur WKZ – wie Brands echte Mehrwerte heben (Marc Sonnemann) | OMT-Podcast #307

Retail Media ohne Daten ist nur WKZ – wie Brands echte Mehrwerte heben (Marc Sonnemann) | OMT-Podcast #307

vor 1 Tag
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Podcaster

Beschreibung

vor 1 Tag
Mario Jung (OMT GmbH) und Marc Sonnemann (edding AG) sprechen in
der neusten Folge vom OMT-Podcast darüber, dass Retail Media weit
mehr als nur Werbung auf Marktplätzen beschreibt. Marc macht
deutlich, dass der Begriff eigentlich alle Medien umfasst, die ein
Retailer nutzt, um Kund:innen am Point of Sale zu erreichen –
digital wie analog. Trotzdem spielt der digitale Teil heute die
größte Rolle, weil er messbar, steuerbar und datengetrieben ist.
Genau hier beginnt die Relevanz für Online‑Marketer:innen. Das
enorme Wachstum von Retail Media ist kein Zufall. Während Search
und Social jeweils über ein Jahrzehnt brauchten, um von einer auf
30 Milliarden Dollar Umsatz zu wachsen, schaffte Retail Media das
in nur fünf Jahren. Gründe dafür liegen im veränderten
Suchverhalten, der zunehmenden Bedeutung von Marktplätzen und dem
Wegfall von Cookies. Marktplätze werden zu zentralen
Betriebssystemen des digitalen Marketings, und Retailer verdienen
mit Werbung ein Vielfaches dessen, was sie mit dem Verkauf von
Produkten verdienen. Dadurch steigt der Druck, Retail Media
professionell aufzubauen – und Marken müssen mitziehen. Retail
Media funktioniert nur dann, wenn Marken aktiv Daten einfordern und
nutzen. Aus Kampagnen entstehen wertvolle Informationen über
Performance, Zielgruppen, Warenkörbe und Suchverhalten. Diese Daten
helfen nicht nur bei der Optimierung von Kampagnen, sondern auch
bei SEO, Content‑Strategie und sogar bei der Argumentation
gegenüber dem stationären Handel. Wer Retail Media wie einen
klassischen Handzettel einkauft, verschenkt das gesamte Potenzial.
Typische Fehler von Unternehmen Outsourcing von Retail Media!
Warum? Ohne Inhouse‑Know‑how versteht niemand die Daten. Agenturen
müssen sonst jedes Mal bei Null anfangen. Retail Media ist zu
zentral, um es komplett abzugeben. Für Dich heißt das: Mindestens
eine interne Person muss Retail Media verstehen.   Best
Practices: Woran erkennst Du ein gutes Retail‑Media‑Angebot? Passt
das Werbemittel zu Deinen Zielen? (Awareness, Consideration,
Conversion) Gibt es ausreichend Daten für echte Steuerung? Gibt es
Ansprechpartner:innen für Auswertung & Learnings? Wenn eines
davon fehlt kein gutes Angebot. Amazon wird im Gespräch als
Goldstandard beschrieben, weil die Plattform die meisten Daten, die
besten Tools und die höchste Transparenz bietet. Andere Marktplätze
holen auf, aber Amazon bleibt der Benchmark. Edding selbst arbeitet
international mit verschiedenen Plattformen, abhängig vom
jeweiligen Markt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI.
Marc unterscheidet zwischen KI in der Wertschöpfungskette – also
bei Kampagnenplanung, Steuerung, Creatives und Reporting – und KI
als Interface, etwa in Such‑ oder Empfehlungssystemen der Retailer.
Für Marken ist vor allem der erste Bereich entscheidend, weil er
Effizienz und Geschwindigkeit bringt. Wenn Du Retail Media endlich
verstehen, strategisch nutzen und datengetrieben skalieren willst,
dann hör Dir diese Podcast‑Folge unbedingt an. Sie liefert Dir das
Fundament, das Du brauchst, um im eCommerce‑Marketing der nächsten
Jahre vorne mitzuspielen.
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