Mit künstlichen Gletschern dem Klimawandel trotzen?
vor 1 Woche
Der Klimawandel verändert die Gletscher. Das Schmelzwasser erreicht
die Dörfer immer später – zu spät für die Bewässerung der Felder im
Frühling. Eine Lösung sind künstliche Gletscher, sogenannte
Eisstupas: Riesige Eiskegel, die im Winter gebaut werde ...
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Beschreibung
vor 1 Woche
Der Klimawandel verändert die Gletscher. Das Schmelzwasser erreicht
die Dörfer immer später – zu spät für die Bewässerung der Felder im
Frühling. Eine Lösung sind künstliche Gletscher, sogenannte
Eisstupas: Riesige Eiskegel, die im Winter gebaut werden und im
Frühling rechtzeitig Wasser liefern. Im Norden Indiens, auf rund
3500 Metern Höhe, sind viele Dörfer stark von Gletschern abhängig.
Regen fällt dort kaum – das Schmelzwasser von Schnee und Eis ist
die wichtigste Wasserquelle für die Landwirtschaft. Doch der
Klimawandel verändert dieses System: Gletscher ziehen sich zurück
und beginnen später zu schmelzen. Das Wasser erreicht die Dörfer
oft erst im Mai oder Juni – zu spät für die Bewässerung der Felder
im Frühling. Um dieses Problem zu lösen, haben die Menschen vor Ort
eine kreative Idee umgesetzt: künstliche Gletscher, sogenannte Eis
Stupas. Im Winter wird Schmelzwasser über Rohre in die Nähe der
Dörfer geleitet, wo es bei grosser Kälte gefriert und riesige
Eiskegel bildet. Diese dienen als Wasserspeicher, schmelzen im
Frühling früher als die natürlichen Gletscher und liefern
rechtzeitig Wasser für die Felder. Die Idee hat inzwischen auch die
Schweiz erreicht. In Pontresina oder Guttannen haben Forschende
Eisstupas gebaut, um sie besser zu verstehen.
die Dörfer immer später – zu spät für die Bewässerung der Felder im
Frühling. Eine Lösung sind künstliche Gletscher, sogenannte
Eisstupas: Riesige Eiskegel, die im Winter gebaut werden und im
Frühling rechtzeitig Wasser liefern. Im Norden Indiens, auf rund
3500 Metern Höhe, sind viele Dörfer stark von Gletschern abhängig.
Regen fällt dort kaum – das Schmelzwasser von Schnee und Eis ist
die wichtigste Wasserquelle für die Landwirtschaft. Doch der
Klimawandel verändert dieses System: Gletscher ziehen sich zurück
und beginnen später zu schmelzen. Das Wasser erreicht die Dörfer
oft erst im Mai oder Juni – zu spät für die Bewässerung der Felder
im Frühling. Um dieses Problem zu lösen, haben die Menschen vor Ort
eine kreative Idee umgesetzt: künstliche Gletscher, sogenannte Eis
Stupas. Im Winter wird Schmelzwasser über Rohre in die Nähe der
Dörfer geleitet, wo es bei grosser Kälte gefriert und riesige
Eiskegel bildet. Diese dienen als Wasserspeicher, schmelzen im
Frühling früher als die natürlichen Gletscher und liefern
rechtzeitig Wasser für die Felder. Die Idee hat inzwischen auch die
Schweiz erreicht. In Pontresina oder Guttannen haben Forschende
Eisstupas gebaut, um sie besser zu verstehen.
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