Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Folge vom Braucast geht es um die Rolle von CO₂
in der Bierherstellung, inklusive optimalem Gehalt, Gärung,
Geschmackseinflüssen, Unterschiede zwischen Flaschen- und
Fassbier sowie innovative CO₂-Anwendungen für die
Zukunft.
In dieser Episode geht es um CO2 im Bier. Der Gehalt liegt
normalerweise zwischen 0,45 und 0,5 Prozent. Während der Gärung
entsteht zwar viel CO2, aber das meiste verflüchtigt sich. Was
bleibt, sorgt für das Prickeln beim Trinken – und für mehr: CO2
transportiert Aromen und beeinflusst, wie wir das Bier schmecken.
Temperatur und Druck bestimmen, wie viel CO2 sich im Bier löst.
Deshalb sind die Abfüllbedingungen wichtig. Frisch gezapftes
Fassbier enthält oft mehr CO2 als Flaschenbier, schmeckt dadurch
anders – und erklärt, warum viele Leute Fassbier bevorzugen.
Es gibt verschiedene Methoden zur Karbonisierung: Gärung,
Nachgärung, oder moderne Techniken wie CO2-Steine.
Unterschiedliche Bierstile brauchen unterschiedliche Grade.
Hobbybrauer kämpfen oft damit, den richtigen zu treffen.
Wir sprechen über konkrete Bierstile – von still bis stark
karbonisiert – und wie der CO2-Gehalt den Geschmack verändert.
Außerdem: Wie große Brauereien CO2 zurückgewinnen, welche
Technologien sie nutzen, und warum nicht alle Brauereien solche
Anlagen haben.
Und wir werfen einen Blick auf innovative Brauverfahren, bei
denen überkritisches CO2 zum Einsatz kommt. Das wirft Fragen auf
für kommende Folgen: Wie funktioniert alkoholfreies Bier? Welche
Aromen entstehen beim Brauen?
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