Ungarn nach der Wahl: Befreiung für die Kultur?

Ungarn nach der Wahl: Befreiung für die Kultur?

vor 3 Tagen
Der Machtwechsel in Ungarn weckt in der Kulturszene die Hoffnung, aus den stickigen Strukturen der Orban-Jahre auszubrechen. Auf den Wahlgewinner Peter Magyar warte eine Herkulesarbeit, sagt Wilhelm Droste. Der deutsche Literaturwissenschafter lebt in ...
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Beschreibung

vor 3 Tagen
Der Machtwechsel in Ungarn weckt in der Kulturszene die Hoffnung,
aus den stickigen Strukturen der Orban-Jahre auszubrechen. Auf den
Wahlgewinner Peter Magyar warte eine Herkulesarbeit, sagt Wilhelm
Droste. Der deutsche Literaturwissenschafter lebt in Budapest und
ist zu Gast bei Host Felix Münger. Nach dem klaren Wahlsieg der
oppositionellen Tisza-Partei in Ungarn richtet sich der Blick
vieler Kulturschaffender nach vorn. Nach sechzehn Jahren Viktor
Orbans hoffen sie auf mehr Freiheit, weniger politische
Einflussnahme und einen Neuanfang für Kunst, Medien und Bildung.
Doch wie belastbar sind diese Erwartungen? Wilhelm Droste ist ein
profunder Kenner der ungarischen Kulturszene. Er beschreibt, wie
stark Kulturinstitutionen, Theater, Verlage und Medien in der
illiberal-autoritären Orban-Zeit gelitten haben – und warum bei
überzogenen Erwartungen Vorsicht geboten ist. Wie wird aus Hoffnung
tatsächlich Erneuerung?
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