Kompass 2026: Xenotransplantationen

Kompass 2026: Xenotransplantationen

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Forschende weltweit suchen nach Lösungen, denn die Zahlen
sind bedrückend und zeichnen ein Bild der stillen Verzweiflung:
Jedes Jahr stehen in Deutschland tausende Menschen auf der
Warteliste für ein Spenderorgan. Allein auf eine Niere warteten
in den vergangenen Jahren konstant mehr als 6.000 Patient*innen.
Dem gegenüber stehen aufgrund fehlender Spenderorgane nur etwa
1.500 Transplantationen. Die Lücke hat unerbittliche Folgen: Jahr
für Jahr sterben hunderte Menschen, weil für sie kein passendes
Organ zur Verfügung steht. Einer der Lösungsansätze ist eine
Forschungs- richtung, die lange weniger nach Science und mehr
nach Fiction klang, nun aber greifbare Realität wird: die
Xenotransplantation.
Hintergründe zu dieser Art von Forschung
liefert der Kompass 2026 auf den Seiten 21 bis
24.
Harte öffentliche Kritik von Tierschützern

Können sie für Entspannung im Rennen um Spenderherzen sorgen?
Schweinherzen, die in Menschen verpflanzt werden, können für
Herzkranke die letzte Hoffnung sein- die Warteliste für ein neues
Spenderherz ist lang. Aber: Die Spender-Organe werden durch
genetische Anpassungen immer verträglicher, erste Übertragungen
auf Menschen sind erfolgt. Neben unterschiedlichen Strategien,
die Organe an den menschlichen Körper anzupassen, nimmt die
ethische Debatte zunehmend an Fahrt auf: Darf den Tieren das Herz
entnommen werden?




Auf dem Weg zur Transplantation in Menschen war es ein langer
Weg. Herzen wurden in Paviane verpflanzt. Damit zeigten die
Forscher zum ersten Mal, dass die Übertragung eines Organs
über Artgrenzen hinweg möglich ist und das übertragene Organ
die Funktion übernimmt.
Anubispavian-Weibchen am Deutschen Primatenzentrum in
Göttingen. Foto: Karin Tilch/DPZ.


10 Fakten zu Schweinen



Mit dem Thema Xenotransplantation befasst sich auch unser Podcast
„Fabeln, Fell und Fakten S3E5.
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