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Episoden
19.05.2026
28 Minuten
Viren sind biologisch gesehen keine Lebewesen. Sie vermehren sich zwar und unterliegen auch den Regeln der Evolution. Aber dafür müssen sie Wirtszellen und deren Maschinerie benutzen.
Und so ist es der Virusgruppe der Hantaviren möglich mit nur drei(!) eigenen Genen weltweit Angst und Schrecken hervorzurufen – wie aktuell, nach dem tödlichen Ausbruch des Andes-Hantavirus auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff.
Aber taugen Hantaviren auch als Pandemie-Auslöser? Eher nicht. Die Direktübertragung zwischen Menschen ist bisher nur von einem Virus der Gruppe bekannt und die Ansteckungsgefahr nicht so groß wie bei vielen anderen Viren, die die Menschheit plagen. In der Regel infizieren sich Menschen über Ausscheidungen von Nagetieren.
Aber in der Biologie kann der Teufel auch ein Eichhörnchen sein und Viren können sich verändern. Daher ist es sicher wenig hilfreich, wenn – wie Roman und Johannes feststellen müssen – die Forschung zu Hantaviren nicht so umfangreich ist, wie sie wohl sein sollte.
Unsere Hosts präsentieren ihre Rechercheergebnisse zur Biologie der Hantaviren und zu den Gründen für die vielen noch offenen Fragen in ihrer Erforschung. Ob der jüngste Ausbruch zu einem Umdenken führt?
Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt!
Links zur Folge:
Podcast-Empfehlung: „viroLOGISCH“ Podcast von Austro-US-Virologe Florian Krammer: https://open.spotify.com/show/7FXqAH45tn8FDJpIUf4tJ0 (und überall, wo es Podcasts gibt) – Folge #45 beschäftigt sich mit Hantaviren
Wissenschaftlicher Übersichtsartikel über das in Europa verbreitete Hantavirus „Puumala-Virus“ von Alina Tscherne, Florian Krammer und Kolleg*innen: Aufbau, Biologie, Tiermodelle uvm: https://www.frontiersin.org/journals/immunology/articles/10.3389/fimmu.2025.1575112/full
Prävalenz von Hantaviren in Labormäusen: https://aalas.kglmeridian.com/view/journals/72010024/62/3/article-p229.xml und https://journals.sagepub.com/doi/10.1258/la.2008.008009
Aktuelle RKI-Informationen zu Hantaviren: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/H/Hantavirus/Hanta_Kreuzfahrtschiff_2026.html
Aktuelle FLI-Informationen zu Hantaviren: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/hantavirus-erkrankungen/
Aktuelle Informationen der ECDC (Europäische Seuchenbekämpfungsbehörde): https://www.ecdc.europa.eu/en/hantavirus-infection
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @JohBeckers https://www.tierversuche-verstehen.de
Und so ist es der Virusgruppe der Hantaviren möglich mit nur drei(!) eigenen Genen weltweit Angst und Schrecken hervorzurufen – wie aktuell, nach dem tödlichen Ausbruch des Andes-Hantavirus auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff.
Aber taugen Hantaviren auch als Pandemie-Auslöser? Eher nicht. Die Direktübertragung zwischen Menschen ist bisher nur von einem Virus der Gruppe bekannt und die Ansteckungsgefahr nicht so groß wie bei vielen anderen Viren, die die Menschheit plagen. In der Regel infizieren sich Menschen über Ausscheidungen von Nagetieren.
Aber in der Biologie kann der Teufel auch ein Eichhörnchen sein und Viren können sich verändern. Daher ist es sicher wenig hilfreich, wenn – wie Roman und Johannes feststellen müssen – die Forschung zu Hantaviren nicht so umfangreich ist, wie sie wohl sein sollte.
Unsere Hosts präsentieren ihre Rechercheergebnisse zur Biologie der Hantaviren und zu den Gründen für die vielen noch offenen Fragen in ihrer Erforschung. Ob der jüngste Ausbruch zu einem Umdenken führt?
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Wissenschaftlicher Übersichtsartikel über das in Europa verbreitete Hantavirus „Puumala-Virus“ von Alina Tscherne, Florian Krammer und Kolleg*innen: Aufbau, Biologie, Tiermodelle uvm: https://www.frontiersin.org/journals/immunology/articles/10.3389/fimmu.2025.1575112/full
Prävalenz von Hantaviren in Labormäusen: https://aalas.kglmeridian.com/view/journals/72010024/62/3/article-p229.xml und https://journals.sagepub.com/doi/10.1258/la.2008.008009
Aktuelle RKI-Informationen zu Hantaviren: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/H/Hantavirus/Hanta_Kreuzfahrtschiff_2026.html
Aktuelle FLI-Informationen zu Hantaviren: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/hantavirus-erkrankungen/
Aktuelle Informationen der ECDC (Europäische Seuchenbekämpfungsbehörde): https://www.ecdc.europa.eu/en/hantavirus-infection
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05.05.2026
29 Minuten
Zum ersten Mal in diesem Jahr werfen Johannes und Roman mal wieder ein paar Schlaglichter auf aktuelle Themen. Denn es ist einiges los!
Die Initiative „Tierversuche verstehen“, oft einfach TVV abgekürzt, wird 10 Jahre alt! Das wird mit diversen Aktivitäten über das Jahr verteilt gefeiert, der Auftakt ist bereits gemacht.
Außerdem geht TVV zum aktuellen Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“ mit einem eigenen Exponat an Bord des Schiffes „MS Wissenschaft“. Referentin Laura Berg berichtet, wie es dazu kam, und wo man sich das Schiff auf seiner Route quer durch Deutschland anschauen kann.
Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr am 24.4. wieder der Internationale Tag des Versuchstiers – ein Tag der die awareness zum Thema Tierversuche steigern soll – und das unzweifelhaft auch tut. Nicht zuletzt veranstalten viele Forschungseinrichtungen eigene Aktionen aus diesem Anlass.
Und am Schluss diskutieren Johannes und Roman noch über den brandheißen Fund eines Enzyms, das einen DNA-Strang ohne Template synthetisieren kann – uff! Kann das wirklich sein?
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Links zur Folge:
TVV-Jubiläum: https://www.tierversuche-verstehen.de/10-jahre-tierversuche-verstehen-eine-bewegung-wird-erwachsen/
Erste Interviews: https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-treue-wir-sind-kein-feigenblatt/ und: https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-schlatt-vor-allem-muss-man-zuhoeren/
Kompass Tierversuche 2026: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-tierversuche-2026/
Wimmelbild zum TVV-Geburtstag: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-2026-keygrafik/
Infos und Reiseroute der „MS Wissenschaft“: https://ms-wissenschaft.de/de/
Zum Nachhören: Tag des Versuchstiers in Folge „Schlaglichter 04/22 aus der Staffel 1
Sammlung Aktionen zum Tag des Versuchstiers aus der Forschung: https://www.tierversuche-verstehen.de/forschung-mit-verantwortung-aktionen-zum-tag-des-versuchstiers-2026/
Podcast-Empfehlungen: Tierversuche am ZI Mannheim: https://www.podcast.de/episode/641243652/folge-2-das-tierhaus-tierzucht-und-tierwohl-am-zi
„Laborgeflüster – der Podcast bei dem Modellorganismen sprechen“ vom MPI für Neurobiologie des Verhaltens in Bonn: https://mpinb.mpg.de/de/presse-outreach/schuelerlabor/laborgefluester-podcast/
„Reverse Translatase“? DNA-Synthese-Enzym ohne Template: https://www.science.org/content/article/scientists-stunned-fundamentally-new-way-life-produces-dna
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Die Initiative „Tierversuche verstehen“, oft einfach TVV abgekürzt, wird 10 Jahre alt! Das wird mit diversen Aktivitäten über das Jahr verteilt gefeiert, der Auftakt ist bereits gemacht.
Außerdem geht TVV zum aktuellen Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“ mit einem eigenen Exponat an Bord des Schiffes „MS Wissenschaft“. Referentin Laura Berg berichtet, wie es dazu kam, und wo man sich das Schiff auf seiner Route quer durch Deutschland anschauen kann.
Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr am 24.4. wieder der Internationale Tag des Versuchstiers – ein Tag der die awareness zum Thema Tierversuche steigern soll – und das unzweifelhaft auch tut. Nicht zuletzt veranstalten viele Forschungseinrichtungen eigene Aktionen aus diesem Anlass.
Und am Schluss diskutieren Johannes und Roman noch über den brandheißen Fund eines Enzyms, das einen DNA-Strang ohne Template synthetisieren kann – uff! Kann das wirklich sein?
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Erste Interviews: https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-treue-wir-sind-kein-feigenblatt/ und: https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-schlatt-vor-allem-muss-man-zuhoeren/
Kompass Tierversuche 2026: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-tierversuche-2026/
Wimmelbild zum TVV-Geburtstag: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-2026-keygrafik/
Infos und Reiseroute der „MS Wissenschaft“: https://ms-wissenschaft.de/de/
Zum Nachhören: Tag des Versuchstiers in Folge „Schlaglichter 04/22 aus der Staffel 1
Sammlung Aktionen zum Tag des Versuchstiers aus der Forschung: https://www.tierversuche-verstehen.de/forschung-mit-verantwortung-aktionen-zum-tag-des-versuchstiers-2026/
Podcast-Empfehlungen: Tierversuche am ZI Mannheim: https://www.podcast.de/episode/641243652/folge-2-das-tierhaus-tierzucht-und-tierwohl-am-zi
„Laborgeflüster – der Podcast bei dem Modellorganismen sprechen“ vom MPI für Neurobiologie des Verhaltens in Bonn: https://mpinb.mpg.de/de/presse-outreach/schuelerlabor/laborgefluester-podcast/
„Reverse Translatase“? DNA-Synthese-Enzym ohne Template: https://www.science.org/content/article/scientists-stunned-fundamentally-new-way-life-produces-dna
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21.04.2026
39 Minuten
Wer bei Vektoren an den Mathe-Unterrricht denkt, wird sich in Teil 2 dieser Doppelfolge wohl etwas wundern. Im Kontext Tropenkrankheiten sind mit Vektoren nämlich die Überträger der Krankheitserreger gemeint. Die Erreger von Tropenkrankheiten – oft selbst kleine Tierchen wie z.B. Würmer – haben häufig komplexe Lebenszyklen, bei denen sie im Laufe ihrer Entwicklungsstadien verschiedene Wirte infizieren müssen. Von der Ratte in die Fliege, in den Menschen und so weiter…
Schon deshalb lassen sich diese Erreger nicht vollständig ohne den Einsatz von Tieren erforschen, da sie oft nicht außerhalb eines Organismus lebens- und vermehrungsfähig sind. Und auch das sind natürlich Tierversuche. Und auch bei der Entwicklung von Therapien, kommt die Forschung nicht ohne Tierversuche aus.
Prof. Achim Hörauf von der Uni Bonn erklärt im zweiten Teil, wie und welche Tiere verwendet werden. Überrascht werden Roman und Johannes davon, dass manche Parasiten sogar für den Menschen nützlich sein können.
Und zum ersten Mal machen unsere Hosts am Ende den „Deckel“ wieder auf und hören über einen spektakulären Durchbruch zur Bekämpfung der Schlafkrankheit! Und der zeigt, dass für die Gesundheit der Weltbevölkerung nicht nur Forschung wichtig ist, sondern auch echte Lobbyarbeit und eine Menge Geld.
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Links zur Folge:
Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ „Spektakulärer“ Durchbruch bei der Schlafkrankheit weckt Hoffnungen auf Ausrottung: https://www.science.org/content/article/truly-spectacular-drug-sleeping-sickness-simplifies-treatment-raising-hopes-eradication Wie Parasiten sich vor dem Immunsystem verstecken: https://www.sciencealert.com/scientists-solve-40-year-old-mystery-of-sleeping-sickness-parasite Das „Netflix-Modell“ für die Entwicklung neuer Antibiotika: https://www.lshtm.ac.uk/research/centres/amr/news/426171/netflix-model-antibiotic-subscriptions Statistische Analyse der Probleme durch Wegbrechen der Mittel von USAID: https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(25)01186-9/fulltext Deutsches Zentrum für Infektionsforschung über neue Medikamente: https://www.dzif.de/de/neue-antibiotika
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckers https://www.tierversuche-verstehen.de
Schon deshalb lassen sich diese Erreger nicht vollständig ohne den Einsatz von Tieren erforschen, da sie oft nicht außerhalb eines Organismus lebens- und vermehrungsfähig sind. Und auch das sind natürlich Tierversuche. Und auch bei der Entwicklung von Therapien, kommt die Forschung nicht ohne Tierversuche aus.
Prof. Achim Hörauf von der Uni Bonn erklärt im zweiten Teil, wie und welche Tiere verwendet werden. Überrascht werden Roman und Johannes davon, dass manche Parasiten sogar für den Menschen nützlich sein können.
Und zum ersten Mal machen unsere Hosts am Ende den „Deckel“ wieder auf und hören über einen spektakulären Durchbruch zur Bekämpfung der Schlafkrankheit! Und der zeigt, dass für die Gesundheit der Weltbevölkerung nicht nur Forschung wichtig ist, sondern auch echte Lobbyarbeit und eine Menge Geld.
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Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ „Spektakulärer“ Durchbruch bei der Schlafkrankheit weckt Hoffnungen auf Ausrottung: https://www.science.org/content/article/truly-spectacular-drug-sleeping-sickness-simplifies-treatment-raising-hopes-eradication Wie Parasiten sich vor dem Immunsystem verstecken: https://www.sciencealert.com/scientists-solve-40-year-old-mystery-of-sleeping-sickness-parasite Das „Netflix-Modell“ für die Entwicklung neuer Antibiotika: https://www.lshtm.ac.uk/research/centres/amr/news/426171/netflix-model-antibiotic-subscriptions Statistische Analyse der Probleme durch Wegbrechen der Mittel von USAID: https://www.thelancet.com/article/S0140-6736(25)01186-9/fulltext Deutsches Zentrum für Infektionsforschung über neue Medikamente: https://www.dzif.de/de/neue-antibiotika
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17.04.2026
42 Minuten
Forschende weltweit suchen nach Lösungen, denn die Zahlen sind bedrückend und zeichnen ein Bild der stillen Verzweiflung: Jedes Jahr stehen in Deutschland tausende Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Allein auf eine Niere warteten in den vergangenen Jahren konstant mehr als 6.000 Patient*innen. Dem gegenüber stehen aufgrund fehlender Spenderorgane nur etwa 1.500 Transplantationen. Die Lücke hat unerbittliche Folgen: Jahr für Jahr sterben hunderte Menschen, weil für sie kein passendes Organ zur Verfügung steht. Einer der Lösungsansätze ist eine Forschungs- richtung, die lange weniger nach Science und mehr nach Fiction klang, nun aber greifbare Realität wird: die Xenotransplantation. Hintergründe zu dieser Art von Forschung liefert der Kompass 2026 auf den Seiten 21 bis 24. Harte öffentliche Kritik von Tierschützern
Können sie für Entspannung im Rennen um Spenderherzen sorgen? Schweinherzen, die in Menschen verpflanzt werden, können für Herzkranke die letzte Hoffnung sein- die Warteliste für ein neues Spenderherz ist lang. Aber: Die Spender-Organe werden durch genetische Anpassungen immer verträglicher, erste Übertragungen auf Menschen sind erfolgt. Neben unterschiedlichen Strategien, die Organe an den menschlichen Körper anzupassen, nimmt die ethische Debatte zunehmend an Fahrt auf: Darf den Tieren das Herz entnommen werden?
Auf dem Weg zur Transplantation in Menschen war es ein langer Weg. Herzen wurden in Paviane verpflanzt. Damit zeigten die Forscher zum ersten Mal, dass die Übertragung eines Organs über Artgrenzen hinweg möglich ist und das übertragene Organ die Funktion übernimmt. Anubispavian-Weibchen am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Foto: Karin Tilch/DPZ. 10 Fakten zu Schweinen
Mit dem Thema Xenotransplantation befasst sich auch unser Podcast „Fabeln, Fell und Fakten S3E5.
Können sie für Entspannung im Rennen um Spenderherzen sorgen? Schweinherzen, die in Menschen verpflanzt werden, können für Herzkranke die letzte Hoffnung sein- die Warteliste für ein neues Spenderherz ist lang. Aber: Die Spender-Organe werden durch genetische Anpassungen immer verträglicher, erste Übertragungen auf Menschen sind erfolgt. Neben unterschiedlichen Strategien, die Organe an den menschlichen Körper anzupassen, nimmt die ethische Debatte zunehmend an Fahrt auf: Darf den Tieren das Herz entnommen werden?
Auf dem Weg zur Transplantation in Menschen war es ein langer Weg. Herzen wurden in Paviane verpflanzt. Damit zeigten die Forscher zum ersten Mal, dass die Übertragung eines Organs über Artgrenzen hinweg möglich ist und das übertragene Organ die Funktion übernimmt. Anubispavian-Weibchen am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Foto: Karin Tilch/DPZ. 10 Fakten zu Schweinen
Mit dem Thema Xenotransplantation befasst sich auch unser Podcast „Fabeln, Fell und Fakten S3E5.
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06.04.2026
37 Minuten
Der Name ist Programm: Vernachlässigte Tropenkrankheiten heißen so, weil sie von den Pharmaindustrien und der Forschungsförderung der ersten Welt lange vernachlässigt wurden. Doch die Benennung hat auch zu einem Umdenken geführt: Heute gibt es immer mehr Ansätze zum Management und zur Therapie der tropischen Infektionen, die einen großen Teil der Weltbevölkerung bedrohen.
Da es sich häufig um größere Parasiten handelt, die solche Krankheiten auslösen, seien die Zuhörenden an dieser Stelle gewarnt: Manche Ausführungen des Experten Prof. Achim Hörauf von der Universität Bonn, den sich Johannes und Roman für diese Doppelfolge eingeladen haben, könnten ekelerregtes Erschaudern hervorrufen.
Was macht Bilharziose, Elefantiasis, Flussblindheit, Schlafkrankheit & Co so vernachlässigt, so schwer zu erforschen und auch so schwer zu behandeln? Über diese Fragen sprechen Hosts und Gast im ersten Teil.
Um auch den zweiten Teil nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt!
Links zur Folge:
Arbeit des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) zu vernachlässigten Tropenkrankheiten: https://www.dzif.de/de/vernachlaessigte-tropenkrankheiten Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ Bilharziose-Infos beim Tropeninstitut: https://tropeninstitut.de/krankheiten-a-z/bilharziose Antibiotikum gegen Wurminfektion: Kurzfilm über die Forschung von Achim Hörauf: https://www.youtube.com/watch?v=cOqIB-brlCE WHO zu Neglected Tropical Diseases (NTDs) und Fortschritten: https://www.who.int/health-topics/neglected-tropical-diseases#tab=tab_1
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckers https://www.tierversuche-verstehen.de
Da es sich häufig um größere Parasiten handelt, die solche Krankheiten auslösen, seien die Zuhörenden an dieser Stelle gewarnt: Manche Ausführungen des Experten Prof. Achim Hörauf von der Universität Bonn, den sich Johannes und Roman für diese Doppelfolge eingeladen haben, könnten ekelerregtes Erschaudern hervorrufen.
Was macht Bilharziose, Elefantiasis, Flussblindheit, Schlafkrankheit & Co so vernachlässigt, so schwer zu erforschen und auch so schwer zu behandeln? Über diese Fragen sprechen Hosts und Gast im ersten Teil.
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Arbeit des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) zu vernachlässigten Tropenkrankheiten: https://www.dzif.de/de/vernachlaessigte-tropenkrankheiten Internationale Forschungsorganisation DNDi: https://dndi.org/ Bilharziose-Infos beim Tropeninstitut: https://tropeninstitut.de/krankheiten-a-z/bilharziose Antibiotikum gegen Wurminfektion: Kurzfilm über die Forschung von Achim Hörauf: https://www.youtube.com/watch?v=cOqIB-brlCE WHO zu Neglected Tropical Diseases (NTDs) und Fortschritten: https://www.who.int/health-topics/neglected-tropical-diseases#tab=tab_1
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckers https://www.tierversuche-verstehen.de
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Über diesen Podcast
Was weißt du über Tierversuche? Was genau ist das eigentlich? Und
warum gibt es überhaupt Tierversuche? Auf sachliche, aber auch
unterhaltsame Art disktuiert „Fabeln, Fell und Fakten“ über dieses
extrem vielseitige Thema. Prof. Johannes Beckers (Helmholtz Zentrum
München) und Dr. Roman Stilling (wissenschaftlicher Referent bei
Tierversuche verstehen) sprechen über die Forschung in Biologie und
Medizin, rechtliche Grundlagen, ethische Fragen, und viele andere
Themen rund um Tierversuche. Dabei gehen sie auch typischen
Fehlinformationen nach und analysieren deren Entstehung. Fragen,
Anregungen und Feedback über
https://www.tierversuche-verstehen.de/3f-podcast/
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