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Beschreibung
vor 2 Tagen
Was passiert, wenn Trauer nicht mehr still und privat
bleibt – sondern endlichgeteilt wird?
In dieser Folge von Breaking Bias Berlin sprechen wir
mit Anne Meekers über neue Formen des Umgangs mit
Verlust, Abschied und Tod.
Anne macht eine Ausbildung zur Death Doula – ein Begriff, den
evtl. einige schon gehört haben, aber kaum jemand wirklich
einordnen kann. Eine Death Doula begleitet Menschen am
Lebensende: emotional, organisatorisch und ganz praktisch.
Nicht therapeutisch. Nicht medizinisch. Sondern als konstante
Präsenz in einer Phase, in der vieles unsicher wird.
Ein zentraler Ort dabei ist Casa Coco.
Entstanden in einer Zeit, in der klar war, dass ihre Tochter
nicht leben wird.
Und trotzdem – oder genau deshalb – ist daraus kein stiller Ort
geworden, sondern ein lebendiger.
Freunde, Designer:innen und Künstler:innen haben diesen Raum
mitgestaltet.
Ein runder Tisch, dem eine Seite fehlt.
Ein Badezimmer in Schwarz.
Details, die zeigen: Trauer kann sichtbar sein.
Und sie kann geteilt werden.
Wir sprechen darüber,
• was eine Death Doula konkret macht
• warum Trauer nicht nur individuell, sondern auch kollektiv
erlebt werden kann
• wie neue Räume für Abschied und Erinnerung entstehen
• und weshalb sich unser Umgang mit Verlust gerade verändert
Diese Folge ist Teil 2 unserer Reihe „Trauer, Verlust und
Tod“.
In der ersten Folge sprechen wir mit Eric Wrede über
seine Perspektive als Bestatter.
Ein Gespräch über Trauer, Verlust, Tod und die Frage, wie wir
damit umgehen wollen.
Mit Natascha Siegert und Livia von Seld.
Breaking Bias Berlin – Der Psychologie Podcast.
XOXO
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