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Beschreibung
vor 5 Tagen
Manche Karrieren lassen sich nicht in einer Bio-Zeile fassen.
Helmut Bibl, Jahrgang 1955, ist Gitarrist,
Studiomusiker, Produzent – und eine der zentralen, aber oft
unsichtbaren Figuren der österreichischen Rockgeschichte. Mit 15
Jahren reiste er nach England und kam als ein anderer zurück. Was
genau dort passiert ist, erzählt er Gordon McMichael und Wolfgang
in dieser Folge.
Die Stationen klingen wie ein Who's who der Wiener Szene: Schoitl
AG (Pop-O-Drom-Sieger 1976), Hallucination
Company, Andy Baum & The Trix, schließlich Falco –
als Lead-Gitarrist – und Drahdiwaberl, dem chaotisch-politischen
Kunstprojekt rund um Stefan Weber, das zwischen Kabarett und
Krawall schwer zu kategorisieren war. Hinzu kommen
Studioaufnahmen u.a. für Supermax und Boris
Bukowski sowie Produktionsarbeiten, die seinen Weg vom Sideman
zum Klanggestalter im Hintergrund dokumentieren.
Genau darum geht es in dieser Folge: Was bedeutet es, ein Musiker
zu sein – und kein Popstar? Bibl hat extrem viel erlebt, stand
selten im Rampenlicht und war trotzdem fast überall dabei.
Zwischen Deep Purple, Hendrix und Ritchie Blackmore, zwischen
Wiener Szene-Chaos und Studioarbeit, zwischen dem, was er hätte
sein können, und dem, was er geworden ist – entfaltet sich ein
Gespräch über Leidenschaft, Handwerk und die
Frage, wie viel ein guter Gitarrist eigentlich wert ist, wenn er
immer die zweite Zeile kriegt.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie der Sound einer Ära
gebaut wird – von denen, die man selten sieht.
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