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Beschreibung
vor 4 Tagen
Der Klarinettist Luzi Brüesch aus Araschgen bei Chur wurde vor 160
Jahren geboren. Er gilt als Urvater des Bündnerstils und hat diese
Ländlermusik auf verschiedene Weise geprägt. Mit Auswirkungen bis
in die heutige Zeit. In seiner Jugend spielte Luzi Brüesch mit
seinem Vater auf. Sein Vater spielte Klarinette, Luzi begleitete
ihn auf der Geige. Die typische Handorgel war noch nicht in
Gebrauch. Erst im Jahr 1921 kam ein erstes Akkordeon hinzu. Luzi
Brüesch engagierte den ebenfalls zur Legende gewordenen, damals
sehr jungen Hans Fischer aus Chur. Unter dem Namen Kapelle Brüesch
legten sie den Grundstein für die typische Bündner-Besetzung: Zwei
Klarinetten, Handorgel und Bass. Ebenfalls in diese Zeit fällt
folgende Anekdote: Der junge Hans Fischer verlangte mit Nachdruck
vom 37 Jahre älteren Luzi Brüesch, dass er von nun an anstelle von
zweiteiligen Stücken, 3-4-teilige Stücke spielen muss – das sei
modern. Luzi Brüesch machte mit – heute ist das normal. Schon
einige Jahre früher aber gelang Luzi Brüesch seine vielleicht
wichtigste Sache: Durch seine seriöse und korrekte Art gab er dem
ganzen Musikantenstand ein neues Image. Er verpflichtete seine
Musikanten dazu, sich schön anzuziehen und wenig Alkohol zu
trinken. Vor dem Spielen ein Zweierli und um Mitternacht noch
einmal eines. Man kann also durchaus von professionellem Verhalten
sprechen.
Jahren geboren. Er gilt als Urvater des Bündnerstils und hat diese
Ländlermusik auf verschiedene Weise geprägt. Mit Auswirkungen bis
in die heutige Zeit. In seiner Jugend spielte Luzi Brüesch mit
seinem Vater auf. Sein Vater spielte Klarinette, Luzi begleitete
ihn auf der Geige. Die typische Handorgel war noch nicht in
Gebrauch. Erst im Jahr 1921 kam ein erstes Akkordeon hinzu. Luzi
Brüesch engagierte den ebenfalls zur Legende gewordenen, damals
sehr jungen Hans Fischer aus Chur. Unter dem Namen Kapelle Brüesch
legten sie den Grundstein für die typische Bündner-Besetzung: Zwei
Klarinetten, Handorgel und Bass. Ebenfalls in diese Zeit fällt
folgende Anekdote: Der junge Hans Fischer verlangte mit Nachdruck
vom 37 Jahre älteren Luzi Brüesch, dass er von nun an anstelle von
zweiteiligen Stücken, 3-4-teilige Stücke spielen muss – das sei
modern. Luzi Brüesch machte mit – heute ist das normal. Schon
einige Jahre früher aber gelang Luzi Brüesch seine vielleicht
wichtigste Sache: Durch seine seriöse und korrekte Art gab er dem
ganzen Musikantenstand ein neues Image. Er verpflichtete seine
Musikanten dazu, sich schön anzuziehen und wenig Alkohol zu
trinken. Vor dem Spielen ein Zweierli und um Mitternacht noch
einmal eines. Man kann also durchaus von professionellem Verhalten
sprechen.
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