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Episoden

«Hochsig-ha»

54 Minuten
Jodellieder und Volksmusik rund um den schönsten Tag im Leben. Der Spätsommer gehört traditionell zu den beliebtesten Zeiten zum Heiraten. Wenn Braut und Bräutigam vor den Traualtar treten, begleiten Musik und Gesang den festlichen Tag oft von früh bis spät. Kein Wunder also, dass sich auch zahlreiche Komponisten der Schweizer Volksmusik vom Thema Hochzeit inspirieren liessen. In dieser «Fiirabigmusig» stehen solche Hochzeits-Kompositionen im Mittelpunkt. Zu hören sind unter anderem «Hochsig-ha» und «Hochsig-Tänz» von Robert Fellmann, «D' Hochzytsreis» von Adolf Stähli, «E bsundere Tag» von Walter Stadelmann und «Liebha» von Emil Grolimund. Dazu erklingt die «Alphorn-Hochzytspolka» von Fritz Mühlematter. Einen Blick zurück in frühere Zeiten ermöglicht zudem das traditionelle Jodellied «S' arm Hochsig». Das einst vor allem im Kanton Luzern verbreitete Neck- und Spasslied wurde vom Volksliedersammler Alfons Leonz Gassmann festgehalten und zählt zu den volkstümlichen Hochzeitsliedern vergangener Generationen.
55 Minuten
Im Kanton Graubünden ist der Dirigent und Pianist Clau Scherrer eine feste «Grösse». Ende dieses Monats wird er 50 Jahre alt. Höchste Zeit für ein Portrait in der «Fiirabigmusig». Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert Chormusik von und mit Clau Scherrer. Geboren ist Clau Scherrer am 31. August 1976 in Trun. Dort ist er in einem durch und durch musikalischen Haushalt aufgewachsen. Sein Vater Carli Scherrer war der Dorflehrer, der zudem auch Organist und Kirchenchordirigent war. Im Hause Scherrer wurde ständig gesungen und musiziert. Die vier älteren Schwestern von Clau Scherrer sangen oft zu Hause im Quartett. Aus den «Soras Scherrer» entwickelte sich ein aufstrebendes, engagiertes und sehr erfolgreiches Ensemble, das ständig angefragt und engagiert wurde. Das Radio der rätoromanischen Schweiz RTR nahm die ersten Lieder von ihnen auf. Es folgten Konzertauftritte, zuerst in der Region, dann schweizweit bis das Frauenquartett «Soras Scherrer» bis weit über die Landesgrenzen hinaus für Auftritte engagiert wurde. Regelmässig wurden die vier Schwestern auch von ihrem sehr talentierten Bruder Clau am Klavier begleitet. Bereits als junger Pianist konnte Clau Scherrer diverse Auszeichnungen und Förderpreise entgegennehmen. Zunehmend zog es ihn aber auch zur Arbeit mit Chören hin. Sein Vater animierte ihn dazu, doch selber als Dirigent Chöre zu übernehmen. So gründete Clau Scherrer im Jahre 1999 den Chor «cantus firmus surselva», den er seither auch ohne Unterbruch dirigiert. Dieser einzigartige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus ganz Graubünden hat sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Er zählt heute zu den führenden Chören im Kanton. Von 2004 bis 2015 dirigierte Clau Scherrer auch den bekannten Männerchor «Chor Viril Lumnezia». Wichtige Erfahrungen für seine weitere Chorleitertätigkeit konnte er machen, als er von 2008 bis 2010 den Schweizer Jugendchor dirigierte. Die Frische und Unbekümmertheit der jugendlichen Sängerinnen und Sängern prägt seine Chorarbeit bis heute.
54 Minuten
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
54 Minuten
Sein Erstinstrument war das Klavier, bekannt jedoch wurde er als Klarinettist. Hektor Marti ist seit über 40 Jahren Teil vom innovativen Quartett Res Schmid-Gebrüder Marti. Redaktor Dani Häusler hat mit ihm über sein Musikantenleben gesprochen.
54 Minuten
Der 21-jährige Bassposaunist wird am 29. August als Solist im Final des «Swiss Windband Award» in Marin-Epagnier auftreten. «Ich nehme an Wettbewerben teil, weil ich eine Herausforderung suche und mich weiterentwickeln möchte», erklärt Florin Mesmer im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Der Rang stehe für ihn nicht an oberster Stelle. Seit etwa vier Monaten bereitet er sich auf das Final vor. Dort wird er das «Concerto for Bass Trombone and Windband» des britischen Komponisten Derek Bourgeois spielen. Im Final werden die Solistinnen und Solisten vom Symphonischen Blasorchester des Schweizer Armeespiels begleitet. «Bis jetzt hatte ich bei Wettbewerben immer nur Klavierbegleitung. Die Begleitung durch ein Orchester wird ein neues Erlebnis sein», freut sich Florin Mesmer. Der «Swiss Windband Award» des Schweizer Blasmusikverbands SBV und der Schweizer Militärmusik ist die wichtigste Wettbewerbsveranstaltung im Schweizer Nachwuchsbereich. Er steht 16- bis 25-Jährigen offen. Um ins Final zu kommen, müssen die jungen Talente viel leisten. Teilnehmen kann nur, wer bereits einen der 15 kantonalen Ausscheidungswettbewerbe gewonnen hat. An diesen nehmen insgesamt rund 5'000 Solistinnen und Solisten teil. In einem Halbfinal des «Swiss Windband Award» werden anschliessend die Finalisten ausgewählt: Drei Blech- und drei Holzinstrumente. Das Final ist öffentlich. Es findet am Samstag, dem 29. August, ab 13:30 Uhr im Espace Perrier in Marin-Epagnier NE statt. Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Tickets für das Konzert «Amazing Brass» mit dem weltbekannten Blechbläserquintett «Canadian Brass» zu gewinnen (Mittwoch, 23. September 2026 im KKL Luzern).
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Über diesen Podcast

Die «Fiirabigmusig» ist eine bunt gemischte Volksmusiksendung mit täglich wechselnden Schwerpunkten: Montag - Blasmusik Dienstag - Ländlermusik Mittwoch - «Lüpfig und müpfig» Schweizer Volksmusik, wie sie euch gefällt! Donnerstag - Schweizerische und internationale Chormusik Freitag - Jodel und Ländlermusik Samstag - «Lüpfig und müpfig» Schweizer Volksmusik wie sie euch gefällt! Sonntag - «Lüpfig und müpfig» Volksmusik wie sie euch gefällt!

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