Mehr Geld für Gesundheitsberufe im öffentlichen Dienst

Mehr Geld für Gesundheitsberufe im öffentlichen Dienst

vor 1 Jahr
von Karin Stangl
2 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Das Land Tirol setzt auf eine Aufwertung der Gesundheitsberufe im
öffentlichen Dienst. Zusätzlich zu den Gehaltsabschlüssen für das
kommende Jahr stellt das Land Tirol über 18 Millionen
Euro bereit. Mit sieben konkreten Maßnahmen sollen
Benachteiligungen in bestimmten Berufsgruppen durch höhere
Zulagen ausgeglichen werden:



Die Aufwertung der Gesundheitsberufe umfasst ab 1. Jänner 2025
folgende konkrete Maßnahmen:




Hebammen: Neueinsteigende werden ab 2025
höhergestuft und bekommen ein höheres Einstiegsgehalt. Davon
profitieren auch bereits im Dienst befindliche Hebammen, die
noch keine Höherstufung bekommen haben.


Pflegeberufe: Die Entlohnungsklassen (=
Kategorien, wie viel ein Mitarbeitender im öffentlichen Dienst
verdient) der Pflegeberufe werden höhergestuft. Konkret steigen
die Entlohnungsklassen 6, 7 und 8 um je eine Stufe.


Pflegefachassistenz: Die Entlohnungsklasse der
Pflegefachassistenzen bei Berufseinstieg wird höhergestuft.
Konkret steigt die Entlohnungsklasse 4 um eine Stufe.


Nachdienstzulage: Die Nachtdienstzulage wird
um fast ein Viertel erhöht und beträgt ab dem nächsten Jahr 65
Euro brutto pro Nachdienst. Die Nachtdienstzulage steigt mit
den regulären jährlichen Gehaltserhöhungen weiter.


Sonn- und Feiertagsdienstzulage: Die Sonn- und
Feiertagszulage wird auf 5,50 Euro brutto pro Stunde erhöht.


ÄrztInnen in Ausbildung: Das
Klinisch-Praktische Jahr wird künftig einheitlich mit 900 Euro
pro Monat abgegolten.


JungärztInnen: Die AusbildungsärztInnen werden
höher eingestuft. Konkret starten AusbildungsärztInnen künftig
bereits in der Entlohnungsklasse 11 (bisher 10).



 Die Maßnahmen des Landes betreffen die Gesundheitsberufe im
öffentlichen Dienst, d.h. die Tirol-Kliniken, aber auch die
Bezirkskrankenhäuser und Alten- und Pflegeheime. Auch dafür
übernimmt den Großteil der Kosten das Land Tirol.



Landesrätin Cornelia Hagele hat am Montag die
Ergebnisse der Gehaltsverhandlungen präsentiert:

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