BP-Patienten: Kiefernekrose-Risiko einschätzen und vermeiden
vor 1 Tag
In dieser Folge von „Medizin trifft Zahnmedizin“ …
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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Folge von „Medizin trifft Zahnmedizin“ widmen wir uns
einem hochrelevanten interdisziplinären Thema: der
medikamenteninduzierten Kiefernekrose (MRONJ). Prof. Dr. Dr. Peer
Kämmerer von der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Gerhard
Schmalz von der Medizinischen Hochschule Brandenburg erläutern,
warum diese Komplikation für Zahnärzte,
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und behandelnde Ärzte gleichermaßen
bedeutsam ist. Antiresorptive Medikamente wie Bisphosphonate und
Denosumab gehören zur Standardtherapie bei Osteoporose und
Knochenmetastasen. Selten, aber relevant können sie zu
Kiefernekrosen führen – freiliegender Knochen im Mundbereich, der
über Wochen nicht abheilt. Die Experten diskutieren
Pathophysiologie, Risikofaktoren (insbesondere intravenöse Gabe,
Prothesen-Druckstellen, Parodontitis), Klassifikation nach
AAOMS-Stadien und therapeutische Konsequenzen. Besonders wichtig:
Prävention durch prätherapeutische zahnärztliche Sanierung,
partizipative Entscheidungsfindung mit Patienten und klare
Kommunikation zwischen allen beteiligten Fachdisziplinen. Auch
kontroverse Themen wie Implantate unter Antiresorptiva-Therapie,
Drug Holidays und Antibiotika-Strategien werden beleuchtet.
https://www.medical-tribune.de/medizin/allgemeinmedizin/bp-patienten-kiefernekrose-risiko-einschaetzen-und-vermeiden
einem hochrelevanten interdisziplinären Thema: der
medikamenteninduzierten Kiefernekrose (MRONJ). Prof. Dr. Dr. Peer
Kämmerer von der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Gerhard
Schmalz von der Medizinischen Hochschule Brandenburg erläutern,
warum diese Komplikation für Zahnärzte,
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und behandelnde Ärzte gleichermaßen
bedeutsam ist. Antiresorptive Medikamente wie Bisphosphonate und
Denosumab gehören zur Standardtherapie bei Osteoporose und
Knochenmetastasen. Selten, aber relevant können sie zu
Kiefernekrosen führen – freiliegender Knochen im Mundbereich, der
über Wochen nicht abheilt. Die Experten diskutieren
Pathophysiologie, Risikofaktoren (insbesondere intravenöse Gabe,
Prothesen-Druckstellen, Parodontitis), Klassifikation nach
AAOMS-Stadien und therapeutische Konsequenzen. Besonders wichtig:
Prävention durch prätherapeutische zahnärztliche Sanierung,
partizipative Entscheidungsfindung mit Patienten und klare
Kommunikation zwischen allen beteiligten Fachdisziplinen. Auch
kontroverse Themen wie Implantate unter Antiresorptiva-Therapie,
Drug Holidays und Antibiotika-Strategien werden beleuchtet.
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