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  4. Layers of Fear PC Test
Was für ein Trip... Ich liebe Horror-Adventures, aber Layers of
Fear ist eine Klasse für sich, die ich gar nicht richtig in Worte
fassen kann. Zuerst beginnt es fast wie in einem leichten Adventure
á la Gone Home, aber nach und nach tun sich immer mehr Abgründe
auf. Der Künstler, in dessen Haut wir stecken, streift durch sein
Anwesen und gleichzeitig durch die Trümmer seiner Psyche. Frau und
Kind scheinen fort und er steckt mitten in einer Schaffenskrise.
Überall liegen leere Flaschen, Ratten laufen durch die Gegend, das
Obst vergammelt in der Küche. Aber nach und nach verändert sich die
Situation und es wird richtig unheimlich. Wir sehen Farbe wie Blut
über den Boden laufen, die Umgebung verzerrt sich und ständig
scheinen sich die Räume zu verändern und an anderen Orten wieder
aufzutauchen. Das Spiel treibt seine Psychospielchen mit uns und
das ist gruseliger als Monster oder Geister. Man weiß die ganze
Zeit nicht, was passiert ist, oder was der Künstler mit all dem
Blut vor hat...wir können nur spekulieren, aber allein der Gedanke
lässt mir das Blut selbst gefrieren. Was das Spiel durch Atmosphäre
zum Glanzstück macht, lässt die Spielmechanik nur mittelmäßig
wirken. Leider haben wir nur kleinere Rätsel, wie Kombinationen an
Tresoren lösen, Gegenstände finden und Schlösser knacken. Dennoch
passt es super ins Spiel und lässt Freiräume für den Gruselfaktor,
der definitiv das Kernstück des Spiels ist. Immerhin wollen wir ja
nicht lange rätseln, sondern uns von dem Gemälde vor uns ins
Gesicht schreien lassen (hier hätte ich eine Windel gebrauchen
können). Die Umgebung des Anwesens um 1900 passt dabei perfekt.
Schwere Holzverkleidungen und Möbel, dazu ein prasselndes Feuer,
Schränke voller Bücher und große Geweihe an der Wand, ein wirklich
schaurig schöner Anblick. Die Details sind einfach klasse und in
jeder Schublade sind persönliche Gegenstände und Dokumente, und
gerade die Gemälde an den Wänden geben das gewisse Etwas und sind
ein tolles verstörendes Spielelement. Nur leider kann man nur wenig
mit der Umgebung anfangen. Das meiste ist einfach nur Deko und
sieht nett aus, aber interagieren kann man damit nicht. Hier darf
man mal einen Globus drehen, da sammelt man Zettelchen oder
Schlüssel, aber das war dann auch schon das Höchste der Gefühle.
Dennoch bin ich wie gefesselt gewesen von diesem Spiel, weil die
Inszenierung und das Timing der Horrorelemente niemals zu überladen
sind und immer genau dann kommen, wenn man sie nicht erwartet. Eben
nicht das stupide: Hier ist eine dunkle ruhige Ecke, da fällt
gleich die Tür zu, sondern unerwartete Augenblicke, wo man sich
wünschen würde vielleicht nicht gerade die Kopfhörer auf zu haben
und das Spiel nachts zu spielen. Dennoch, wer ein Fan verstörender
Horrorerlebnisse ist, dem sei dieses Spiel wärmstens ans Herz
gelegt. Beitrag editieren
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„Layers of Fear PC Test“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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