Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 9 Jahren
Man muss den Entwicklern von "The Banner Saga 2" eines zugestehen:
Sie wissen wie man die nordische Mythologie in Szene setzt. Lange
habe ich nicht mehr so einen interessanten Zeichenstil gesehen, vor
allem nicht mit einer so stimmungsvollen Fantasywelt. Dabei wurde
der Stil aus dem ersten Teil einfach wiederverwertet und lediglich
mehr Zwischensequenzen hinzugefügt. Dennoch kann ich mir keine
bessere optische Umsetzung vorstellen, als diesen einfachen, aber
charakteristischen Zeichenstil. Doch es gibt noch mehr zu
schwärmen, denn was wäre eine solche optische Kunst ohne die
richtige Handlung. Entweder könnt ihr euren Spielstand aus dem
ersten Teil dazu importieren oder ihr entscheidet euch zwischen für
einen von den beiden wählbaren Hauptcharakteren. Die Story knüpft
dabei nahtlos an den Vorgänger an und je nachdem, für welchen
Charakter ihr euch entschieden habt, werden auch Gespräche und
Handlungen davon beeinflusst. Jedoch steht fest, dass beide
Charaktere ihren ganz eigenen Charme haben und jeder von ihnen mit
den Konsequenzen aus dem ersten Teil zurechtkommen muss. Beide
sorgen für interessante Züge in der Story und können durch
Wahlmöglichkeiten innerhalb der Unterhaltungen nochmals geschliffen
werden. Denn je nachdem, wie man sich entscheidet, kann dies
Einfluss auf das Spiel haben und über Leben und Tod entscheiden.
Zudem wirkt die Story sehr erwachsen und ausgereift, fast schon
etwas zu ernst. Die Welt der Völker wird bedroht durch die Dredge,
wie im vorigen Teil, und man spürt förmlich den Verlust, der damit
einhergeht. Die Figuren trauern um ihre gefallenen Kameraden,
müssen aber gleichzeitig fliehen und Schutz suchen. Die Bedrohung
liegt ihnen nämlich ständig im Nacken und auch in den eigenen
Reihen gibt es böses Blut. Man fühlt richtig den Schmerz, wenn
darüber gesprochen wird, dass das eigene Volk (Varl), dem Untergang
geweiht ist und eine altehrwürdige Kultur damit ausstirbt. The
Banner Saga 2 ist daher nicht nur etwas für Strategie-Spieler,
sondern vor allem auch für Liebhaber ausgereiften Fantasys, das
nicht klischeehaft aus Orks und Elfen besteht. Selbst am Gameplay
gibt es wenig zu meckern. Das taktisch rundenbasierte Kampfsystem
ist sehr fordernd, auch wenn es anfangs eher banal und einfach
wirkt. Wir haben Rüstungspunkte und Lebenspunkte, die wir angreifen
können, müssen uns aber entscheiden, welche von beiden strategisch
mehr Sinn machen zuerst zu dezimieren. Hinzu kommen noch die
Willenspunkte, mit denen wir sparsam umgehen müssen, weil sie für
Spezialattacken, weitere Strecken und Kampfkraft wichtig sind.
Zusammen mit der wechselbaren Dynamik der Helden und den
Aufwertungsmöglichkeiten entsteht ein komplexes Strategieszenario.
Zumal die Gegner wirklich sehr schwer zu besiegen sind und
teilweise übermächtig wirken. Was leider fehlt, sind Stimmen zu den
Charakteren, abgesehen von einigem Kampfgeschrei und wenigen
Worten, die in der Story fallen, gibt es keinen richtigen Dialog,
sondern nur Text zum Lesen. Das finde ich sehr schade und es raubt
der Story irgendwie Atmosphäre. Auch, dass das Spiel nur in
Englisch zu haben ist, stört bei der Verständlichkeit. Ein großer
Trost dagegen ist der Soundtrack von Austin Wintory, bekannt durch
Journey, der es versteht die düstere Handlung durch noch düsterere
Klänge in Szene zu setzen. Rundum ein äußerst gelungener
Gaming-Schmaus.
Sie wissen wie man die nordische Mythologie in Szene setzt. Lange
habe ich nicht mehr so einen interessanten Zeichenstil gesehen, vor
allem nicht mit einer so stimmungsvollen Fantasywelt. Dabei wurde
der Stil aus dem ersten Teil einfach wiederverwertet und lediglich
mehr Zwischensequenzen hinzugefügt. Dennoch kann ich mir keine
bessere optische Umsetzung vorstellen, als diesen einfachen, aber
charakteristischen Zeichenstil. Doch es gibt noch mehr zu
schwärmen, denn was wäre eine solche optische Kunst ohne die
richtige Handlung. Entweder könnt ihr euren Spielstand aus dem
ersten Teil dazu importieren oder ihr entscheidet euch zwischen für
einen von den beiden wählbaren Hauptcharakteren. Die Story knüpft
dabei nahtlos an den Vorgänger an und je nachdem, für welchen
Charakter ihr euch entschieden habt, werden auch Gespräche und
Handlungen davon beeinflusst. Jedoch steht fest, dass beide
Charaktere ihren ganz eigenen Charme haben und jeder von ihnen mit
den Konsequenzen aus dem ersten Teil zurechtkommen muss. Beide
sorgen für interessante Züge in der Story und können durch
Wahlmöglichkeiten innerhalb der Unterhaltungen nochmals geschliffen
werden. Denn je nachdem, wie man sich entscheidet, kann dies
Einfluss auf das Spiel haben und über Leben und Tod entscheiden.
Zudem wirkt die Story sehr erwachsen und ausgereift, fast schon
etwas zu ernst. Die Welt der Völker wird bedroht durch die Dredge,
wie im vorigen Teil, und man spürt förmlich den Verlust, der damit
einhergeht. Die Figuren trauern um ihre gefallenen Kameraden,
müssen aber gleichzeitig fliehen und Schutz suchen. Die Bedrohung
liegt ihnen nämlich ständig im Nacken und auch in den eigenen
Reihen gibt es böses Blut. Man fühlt richtig den Schmerz, wenn
darüber gesprochen wird, dass das eigene Volk (Varl), dem Untergang
geweiht ist und eine altehrwürdige Kultur damit ausstirbt. The
Banner Saga 2 ist daher nicht nur etwas für Strategie-Spieler,
sondern vor allem auch für Liebhaber ausgereiften Fantasys, das
nicht klischeehaft aus Orks und Elfen besteht. Selbst am Gameplay
gibt es wenig zu meckern. Das taktisch rundenbasierte Kampfsystem
ist sehr fordernd, auch wenn es anfangs eher banal und einfach
wirkt. Wir haben Rüstungspunkte und Lebenspunkte, die wir angreifen
können, müssen uns aber entscheiden, welche von beiden strategisch
mehr Sinn machen zuerst zu dezimieren. Hinzu kommen noch die
Willenspunkte, mit denen wir sparsam umgehen müssen, weil sie für
Spezialattacken, weitere Strecken und Kampfkraft wichtig sind.
Zusammen mit der wechselbaren Dynamik der Helden und den
Aufwertungsmöglichkeiten entsteht ein komplexes Strategieszenario.
Zumal die Gegner wirklich sehr schwer zu besiegen sind und
teilweise übermächtig wirken. Was leider fehlt, sind Stimmen zu den
Charakteren, abgesehen von einigem Kampfgeschrei und wenigen
Worten, die in der Story fallen, gibt es keinen richtigen Dialog,
sondern nur Text zum Lesen. Das finde ich sehr schade und es raubt
der Story irgendwie Atmosphäre. Auch, dass das Spiel nur in
Englisch zu haben ist, stört bei der Verständlichkeit. Ein großer
Trost dagegen ist der Soundtrack von Austin Wintory, bekannt durch
Journey, der es versteht die düstere Handlung durch noch düsterere
Klänge in Szene zu setzen. Rundum ein äußerst gelungener
Gaming-Schmaus.
Weitere Episoden
10 Minuten
vor 2 Wochen
11 Minuten
vor 2 Wochen
11 Minuten
vor 3 Wochen
35 Minuten
vor 4 Wochen
6 Minuten
vor 4 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.