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  4. Taiko no Tatsujin: Drum Session! PS4 Test
Nachdem ich in Japan schon das Original spielen konnte, war ich
richtig gehyped bei der Ankündigung des ersten Ablegers im
westlichen Raum. Selbst meine Team-Kollegen von Gamefeature habe
ich mit dem Trommelspiel auf der Gamescom angesteckt. Doch mit der
Ankündigung folgte auch gleich der Frust. Für die Switch-Version
gibt es ein Bundle mit Trommel, jedoch nicht für die PS4 Version.
Warum sollte man ein Trommelspiel ohne Trommel veröffentlichen? Das
machte für mich irgendwie wenig Sinn, denn ohne den Controller
macht es nur halb so viel Spaß. Also habe ich mich schlau gemacht
und eine Third-Party-Trommel aus Asien bestellt, die tatsächlich
problemlos auf der PS4 mit dem Spiel funktioniert. Das war auch
mein größter Kritikpunkt, auch wenn ich sagen muss, dass man das
Spiel auch mit dem Controller genießen kann und es vielleicht
gerade für Einsteiger die bessere Option ist. Denn das Spiel ist
wirklich schwer und man muss ein gutes Rhytmusgefühl haben um die
Songs vollends zu schaffen. Begeistert war ich dabei vor allem von
der Songauswahl, die wirklich klasse ist. Dabei muss ich gleich
vorweg sagen, wer keine japanische Musik mag, sollte hier die
Finger von lassen, denn man bekommt eben genau das. Neben
klassischen Stücken bekommt man einiges an bekannten Anime-Songs
geboten, wie die Titelmelodie von Attack on Titan oder die
japanische Version von „Let it Go“ aus Frozen. Meine persönlichen
Highlights waren jedoch „Gimme Chocolate“ von Baby Metal und der
Internethit „Pen-Pinapple-Apple-Pen“ von Pikotaro. Doch die große
Herausforderung und das was am meisten Spaß macht, ist gegen andere
Spieler zu spielen. Das können wir tatsächlich in Form von
Ranglisten, wo wir gegen Geisterspieler, also aufgezeichneten
Spielen anderer Spieler, online antreten können. Je häufiger wir
gegen die anderen Spieler gewinnen, desto höher steigen wir im
Rang, können aber auch Punkte durch Niederlagen verlieren. Und
damit unser Avatar, eine Taikotrommel, auch aus der Masse
heraussticht, können wir jede Menge Accessoires und Kostüme
freischalten um sie zu schmücken. Und ich rede hier wirklich von
Unmengen an Accessoires. Toll fand ich auch die optische Aufmachung
des Spiels, denn es ist bunt und untermalt die Musik passgenau, wie
man es von einem japanischen Tempelfest erwarten würde mit viel
Feuerwerk und Tamtam. Ich finde das Spiel einfach klasse und es ist
sicherlich gerade etwas auch für Kinder, als auch schlagfertige
Erwachsene, aber besonders für Japanfans, wie ich es einer bin.
Dennoch würde ich fast empfehlen aufgrund der fehlenden Trommel,
zur Switch Version zu greifen, auch wenn ich persönlich die
Songauswahl der PS4 Version besser finde.
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„Taiko no Tatsujin: Drum Session! PS4 Test“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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