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vor 2 Tagen
Ungarns autokratischer Premier Orban – heißt es gelegentlich -
träume von einem Ungarn, das es nie gab. Das stimmt nicht ganz.
So wurden zum Beispiel einige ungarische Schriftsteller aus der
Zwischenkriegszeit, damals treue Diener des autoritären Admirals
Horty, in aktuelle Lehrpläne aufgenommen. Ungarns Schüler lesen
heute den Schrott von vorgestern. Erich Klein sprach darüber mit
dem Kultur- und Literaturwissenschaftler Laszlo Földenyi, bei uns
bekannt durch seine Bücher über Melancholie, schwarze Romantik,
über Kleist und Caspar David Friedrich. Földenyi spricht auch
über die vergebene Chancen der ungarischen Literatur und warum in
den letzten zehn Jahren mehr als doppelt so viele junge Ungarn
das Land verlassen haben als nach dem Aufstand des Jahres 1956.
Erich Klein im Gespräch mit Laszlo Földenyi.
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