116 : Hexenkinderprozesse

116 : Hexenkinderprozesse

vor 6 Tagen
20 Minuten
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Beschreibung

vor 6 Tagen

Lange galten Kinder ausschliesslich als potentielle Opfer von
«Hexen»: sie würden in Ritualen gekocht und verspeist, ihre
Knochenasche zu Salben und Tinkturen vermischt, die unsichtbar
machten.


Kinder waren ebenso Zeug:innen in Prozessen gegen Verwandte,
meist Mütter oder Grossmütter.


Aber schliesslich kamen sie auch als Täter:innen in die Fänge der
Justiz; 1571 wurde ein erstesKind nach einem Hexenprozess
hingerichtet.


 


Literatur (Auswahl):


Bart,  Philippe. Hexenverfolgungen in derInnerschweiz. In:
Der Geschichtsfreund, 2005. 


Behringer, Wolfgang. Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von
Kindern in der Geschichte der Hexenverfolgung.
In: Zeitschriftfür historische Forschung, 1989.


Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst.
Kinderhexenprozesse und ihre Bedeutungals Krisenindikator. Bern,
2013.


Binz-Wohlhauser, Rita. Kinder in den Freiburger Hexenprozessen.
In: Freiburger Geschichtsblätter, 2020.


Decker, Rainer. «Ihre Prozessführung verstösst auch gegen das
Naturrecht»: wie dierömische Inquisition 15 Bündner Hexenkindern
das Leben rettete. In: Bündner Monatsblatt, 1999, 3.


Jäggi, Stefan. Hexenverfolgung im Luzerner Wiggertal. In:
Heimatkunde Wiggertal, 2022.


Weber, Hartwig. Die besessenen Kinder. Teufelsglaube und
Exorzismus in der Geschichte der Kindheit. Stuttgart, 1999.


 


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