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  4. #26: Debanking: Der lange Arm der Regierung Trump
Zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland sind kürzlich
wegen debanking in die Schlagzeilen geraten, etwa der
Rechtshilfeverein Rote Hilfe. Debanking bedeutet, dass Banken ihren
Kunden plötzlich die Konten kündigen. Diese Praxis ist kein neues
Phänomen. Sie wird beispielsweise eingesetzt, wenn Banken vermuten,
dass Geldwäsche stattfindet. Die aktuellen Fälle zeigen jedoch:
Debanking gewinnt zunehmend an politischer Brisanz. Zumindest im
Fall der Roten Hilfe ist klar, dass Maßnahmen der
Trump-Administration Auslöser für die Kontokündigung waren. Hiesige
Banken lassen sich, vermutlich auch in anderen Fällen, als
verlängerter Arm der US-Regierung einspannen. Dahinter steckt unter
anderem Trumps Kampagne gegen „die“ Antifa. Was genau ist
debanking, welche Auswirkungen hat es, worauf können sich Banken in
ihrer Praxis berufen und warum schützt die Bundesregierung die
demokratische Zivilgesellschaft nicht besser vor Maßnahmen
ausländischer Regierungen. Und nicht zuletzt: Was kann man gegen
debanking tun? Wir beleuchten die Hintergründe von debanking und
haben mit einer Betroffenen gesprochen. Ellen Händler, Vorsitzende
des Bunds der Antifaschistinnen und Antifaschisten Treptow,
erläutert, was debanking für ihre Vereinsarbeit bedeutet. Diese
Folge haben wir wegen der Osterferien bereits am 24. März
aufgenommen. Schreibt uns an: armutszeugnis@rosalux.org
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„#26: Debanking: Der lange Arm der Regierung Trump“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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