Körperkontakt in der TGI: Müssen Tiere sich streicheln lassen? Grenzen, Consent & Gewaltprävention
vor 3 Tagen
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vor 3 Tagen
22. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte
Podcast sprechen wir über ein Thema, das viele
kennen und oft falsch eingeschätzt
wird: Körperkontakt mit Tieren in der tiergestützten
Intervention.
Ausgangspunkt ist eine Alltagssituation: Katrin wird auf einem
Geburtstag gefragt, warum sich ihre Hündin Feeli „so verhält“ –
schließlich sei sie doch ein Therapiehund. Dahinter steckt eine
weit verbreitete Annahme: Tiere im pädagogischen oder
therapeutischen Setting müssten sich anfassen, streicheln oder
knuddeln lassen.
Wir sprechen darüber, warum diese Erwartung nicht nur auf Hunde
zutrifft, sondern auf viele Tierarten übertragen wird und warum
sie problematisch ist. Denn jedes Tier ist ein Individuum mit
eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Ausdrucksformen.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage: Wie
sagen Tiere eigentlich „Nein“?
Und warum ist dieses „Nein“ oft wertvoller als ein erzwungenes
„Ja“?
Wir zeigen, wie wir als Fachkräfte mit solchen Erwartungen
umgehen, wie wir Grenzen unserer Tiere klar kommunizieren und
welche Rolle wir als Dolmetscher*innen der
Tiere einnehmen.
Darüber hinaus geht es um einen wichtigen gesellschaftlichen
Aspekt: Gewaltprävention und Consent im
Kindesalter. Tiere können uns dabei helfen, Kindern zu
vermitteln, dass Körperkontakt immer ein Einverständnis braucht
und dass auch sie selbst Grenzen setzen dürfen.
Diese Folge richtet sich nicht nur an Fachkräfte der
tiergestützten Intervention, sondern an alle, die sich mit Fragen
rund um Körperkontakt, Grenzen und respektvolles
Miteinander beschäftigen – zwischen Menschen und im
Kontakt mit Tieren.
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