Regional Diagonal vom 04.04.2026
vor 1 Woche
Im Thurgau wird Feldarbeit zum Auszeit-Event, wo Schülerinnen und
Büromenschen fürs Erlebnis jäten. Zudem: Luzern zieht Bilanz zu
Airbnb-Regeln, Basel-Landschaft diskutiert höhere Initiativhürden,
der Aargau hütet 100’000 Tonnen Getreide und in Küsnac ...
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Beschreibung
vor 1 Woche
Im Thurgau wird Feldarbeit zum Auszeit-Event, wo Schülerinnen und
Büromenschen fürs Erlebnis jäten. Zudem: Luzern zieht Bilanz zu
Airbnb-Regeln, Basel-Landschaft diskutiert höhere Initiativhürden,
der Aargau hütet 100’000 Tonnen Getreide und in Küsnacht tritt ein
Kultpfarrer ab. Die Themen [00:01:02] BL Wie hoch soll die Hürde
für Initiativen sein? 1500 Unterschriften reichen, damit eine
Initiative im Kanto Basel-Landschaft zur Abstimmung kommt. Das sind
0.78 Prozent der Stimmbevölkerung. Diese Schwelle wurde 1863
festgelegt und seither nie angepasst, obwohl heute fast zwanzigmal
mehr Menschen im Kanton leben. Nun fordert ein FDP-Politiker eine
Erhöhung. Unterstützung erhält er von der Dankfabrik Avenir Suisse,
die sich auch auf nationaler Ebene für höhere Hürden einsetzt.
[00:04:17] LU Ein Jahr Airbnb-Einschränkung: die Stadt zieht
Zwischenbilanz Seit einem Jahr gelten in Luzern strengere Regeln
für Airbnb-Vermietungen. Sie gehen auf eine angenommene Initiative
zurück und sollen den Wohnraum schützen. Nun legt die Stadt
erstmals Zahlen vor: Rund 400 Räumlichkeiten dürfen unbeschränkt
vermietet erden, gut 200 unterliegen der 90 Tage-Limite – bei
insgesamt 45'000 Wohnungen in der Stadt. Die Frage ist nun, wie
sich diese Vorgaben auf den Wohnungsmarkt auswirken. [ 00:07:34] TG
Im Knoblauchfeld in Erlen: Wo Arbeit zur Auszeit wird Im Kanton
Thurgau lädt Landwirt Beat Stump gestresste Menschen aufs
Knoblauchfeld ein. Was für ihn harte Alltagsarbeit ist, verkauft er
als Entschleunigungs–Event. Manager, Büromenschen und auch
Schülerinnen und Schüler kommen – selbst bei nasskaltem Wetter und
jäten. Sie «eichen und erden» sich im Unkraut, werden für ein
warmes Mittagessen zu Erntehelfern und übernehmen Arbeiten, die
sonst Saisonkräfte erledigen würden. Für den Bauern ist das Angebot
also nicht uneigennützig – und für die Teilnehmenden eine Frage der
Perspektive. [00:09:50] AG 100'000 Tonnen Sicherheit: Ein Blick ins
grösste Vorratslager Was tun in Krisenzeiten – wie jetzt, wo das Öl
knapper wird, und Lieferketten wackeln. Die Schweiz hat dafür ein
eigenes Sicherheitsnetz: das Pflichtlager für Treibstoffe, für
Medikamente, aber auch für Lebensmittel. Und einer der wichtigsten
Orte dafür liegt im Kanton Aargau: In Dintikon steht die grösste
Vorratskammer des Landes für Getreide. Bis zu 100’000 Tonnen
Weizen, Hafer oder Soja lagern dort für den Notfall. Wie
funktioniert dieses Lager? [00:12:37] ZH Was ist moderne Kirche?
Der Kultpfarrer tritt ab 30 Jahre lang prägte Andrea Bianca die
reformierte Kirche in Küsnacht – nun tritt der Kultpfarrer ab. Rund
500 Menschen kamen zu seinem Abschiedsgottesdienst. Bianca setzte
auf ungewöhnliche Formen: Er führte Schlagergottesdienste und
Tiersegnungen durch oder holte Komiker Beat Schlatter auf die
Kanzel. Solche speziellen Formate brauche die Kirche auch, um die
Menschen zu erreichen, sagt er.
Büromenschen fürs Erlebnis jäten. Zudem: Luzern zieht Bilanz zu
Airbnb-Regeln, Basel-Landschaft diskutiert höhere Initiativhürden,
der Aargau hütet 100’000 Tonnen Getreide und in Küsnacht tritt ein
Kultpfarrer ab. Die Themen [00:01:02] BL Wie hoch soll die Hürde
für Initiativen sein? 1500 Unterschriften reichen, damit eine
Initiative im Kanto Basel-Landschaft zur Abstimmung kommt. Das sind
0.78 Prozent der Stimmbevölkerung. Diese Schwelle wurde 1863
festgelegt und seither nie angepasst, obwohl heute fast zwanzigmal
mehr Menschen im Kanton leben. Nun fordert ein FDP-Politiker eine
Erhöhung. Unterstützung erhält er von der Dankfabrik Avenir Suisse,
die sich auch auf nationaler Ebene für höhere Hürden einsetzt.
[00:04:17] LU Ein Jahr Airbnb-Einschränkung: die Stadt zieht
Zwischenbilanz Seit einem Jahr gelten in Luzern strengere Regeln
für Airbnb-Vermietungen. Sie gehen auf eine angenommene Initiative
zurück und sollen den Wohnraum schützen. Nun legt die Stadt
erstmals Zahlen vor: Rund 400 Räumlichkeiten dürfen unbeschränkt
vermietet erden, gut 200 unterliegen der 90 Tage-Limite – bei
insgesamt 45'000 Wohnungen in der Stadt. Die Frage ist nun, wie
sich diese Vorgaben auf den Wohnungsmarkt auswirken. [ 00:07:34] TG
Im Knoblauchfeld in Erlen: Wo Arbeit zur Auszeit wird Im Kanton
Thurgau lädt Landwirt Beat Stump gestresste Menschen aufs
Knoblauchfeld ein. Was für ihn harte Alltagsarbeit ist, verkauft er
als Entschleunigungs–Event. Manager, Büromenschen und auch
Schülerinnen und Schüler kommen – selbst bei nasskaltem Wetter und
jäten. Sie «eichen und erden» sich im Unkraut, werden für ein
warmes Mittagessen zu Erntehelfern und übernehmen Arbeiten, die
sonst Saisonkräfte erledigen würden. Für den Bauern ist das Angebot
also nicht uneigennützig – und für die Teilnehmenden eine Frage der
Perspektive. [00:09:50] AG 100'000 Tonnen Sicherheit: Ein Blick ins
grösste Vorratslager Was tun in Krisenzeiten – wie jetzt, wo das Öl
knapper wird, und Lieferketten wackeln. Die Schweiz hat dafür ein
eigenes Sicherheitsnetz: das Pflichtlager für Treibstoffe, für
Medikamente, aber auch für Lebensmittel. Und einer der wichtigsten
Orte dafür liegt im Kanton Aargau: In Dintikon steht die grösste
Vorratskammer des Landes für Getreide. Bis zu 100’000 Tonnen
Weizen, Hafer oder Soja lagern dort für den Notfall. Wie
funktioniert dieses Lager? [00:12:37] ZH Was ist moderne Kirche?
Der Kultpfarrer tritt ab 30 Jahre lang prägte Andrea Bianca die
reformierte Kirche in Küsnacht – nun tritt der Kultpfarrer ab. Rund
500 Menschen kamen zu seinem Abschiedsgottesdienst. Bianca setzte
auf ungewöhnliche Formen: Er führte Schlagergottesdienste und
Tiersegnungen durch oder holte Komiker Beat Schlatter auf die
Kanzel. Solche speziellen Formate brauche die Kirche auch, um die
Menschen zu erreichen, sagt er.
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