Episode 44 | Suli Puschban – zwischen Liedermachen und Aktivismus

Episode 44 | Suli Puschban – zwischen Liedermachen und Aktivismus

vor 1 Woche
Episode 44 | Suli Puschban – zwischen Liedermachen und Aktivismus
2 Stunden 35 Minuten
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Dein Musikerd Podcast

Beschreibung

vor 1 Woche

Zwischen Kindheitserinnerungen, Chaos-Aufnahmen und
großer Musikliebe
Diese Folge hatte es in sich – und das nicht nur inhaltlich.
Nachdem ganze drei Stunden Aufnahme-Material im digitalen
Nirwana verschwunden sind, ist sie jetzt endlich da:
unsere Episode mit Suli. Und ja – aller guten Dinge sind drei.
Oder in diesem Fall: fünf Stunden Gespräch, bis es endlich
geklappt hat.

Zum Einstieg geht es um eine persönliche Frage: die früheste
Erinnerung an Musik.Suli erzählt von ihrem Vater,
der Klavier spielte, während sie als Kind im Bett lag – ein
Gefühl von Geborgenheit, das bis heute nachwirkt. Markus erinnert
sich an einen Urlaubsmoment mit einem Geigenspieler, der ihn so
sehr genervt hat, dass er zur Tat schritt – vielleicht die
Geburtsstunde seiner Liebe zum Schlagzeug. Und Lars sieht sich
als Kind vor einer Hotelband stehen, fasziniert und kaum
wegzubekommen.



Im weiteren Verlauf sprechen wir über Kindermusik – und warum sie
oft unterschätzt wird. Anhand eines Klassikers wird deutlich,
dass sie nicht nur unterhalten, sondern auch gesellschaftliche
Themen transportieren kann. Suli gibt Einblicke in die Szene und
macht klar: Gute Kindermusik ist eigenständig, durchdacht und
darf auch einfach nur zum Zuhören einladen, ohne dass ständig
Mitmach-Action nötig ist.



Auch ein kurzer Ausflug in Songwriting und Struktur darf nicht
fehlen. Am Beispiel eines erzählenden Liedes wird deutlich, wie
Musik ohne klassischen Refrain funktioniert und stattdessen durch
Storytelling getragen wird.


In den Hausaufgaben treffen schließlich zwei musikalische Welten
aufeinander: ein intensives, emotionales Post-Hardcore-Album mit
starken Kontrasten und eine ruhige, atmosphärische
Indie-Folk-Produktion aus der Schweiz. Die Eindrücke reichen von
Begeisterung bis vorsichtiger Neugier.



Nach diesem Einstieg geht es dann richtig los: Wir
tauchen tiefer in Sulis Werdegang ein und sprechen darüber, wie
man zur Kinderliedermacherin wird, was sie antreibt und wie sich
ihre musikalische Arbeit entwickelt hat.

Suli Puschban ist eine Musikerin, bei der man ziemlich schnell
merkt: Musik war nie nur ein Hobby, sondern von Anfang an Teil
ihres Lebens. Schon als Kind war sie ständig von Klängen umgeben
– ihr Vater spielte Klavier, während sie im Bett lag und zuhörte.
Diese Momente waren für sie mehr als nur Hintergrundgeräusche,
sondern ein Gefühl von Geborgenheit, das sich tief eingeprägt
hat. Gleichzeitig wurde viel gesungen: im kirchlichen Umfeld, in
Singkreisen, mit klassischen Liederbüchern. Musik war einfach
immer da – ganz selbstverständlich.



Trotzdem kam ihre eigene musikalische Richtung nicht aus einer
konkreten Kindheitsheldin oder einem klaren Vorbild. Vielmehr
entwickelte sich ihr Weg erst später, als sie begann, selbst
Songs zu schreiben und andere Musikerinnen und Musiker
kennenzulernen, die ähnlich dachten und arbeiteten. Gerade dieser
Austausch hat sie geprägt und bestärkt, ihren eigenen Stil zu
finden.



Heute liegt ihr Schwerpunkt klar auf Kindermusik – wobei das Wort
fast zu klein klingt für das, was sie macht. Ihre Lieder richten
sich zwar überwiegend an Kinder, nehmen diese aber ernst, sowohl
inhaltlich als auch musikalisch. Statt einfacher Mitmach-Nummern
setzt sie auf Themen aus der Lebenswelt von Kindern, kombiniert
mit vielfältigen musikalischen Einflüssen, die auch Erwachsene
ansprechen können. Ein Ansatz, der zeigt: Kindermusik muss weder
banal noch vorhersehbar sein.



Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich in einer Szene etabliert,
die genau diesen Anspruch verfolgt – moderne, anspruchsvolle
Musik für ein junges Publikum. Dabei geht es nicht nur um
Unterhaltung, sondern auch um Haltung, Kreativität und
künstlerische Freiheit. Gleichzeitig ist sie gut vernetzt,
arbeitet mit anderen Künstler:innen zusammen und bringt sich in
Projekte und Veranstaltungen rund um Kindermusik ein.



Was sie dabei besonders auszeichnet, ist ihre Perspektive: Kinder
müssen nicht ständig bespaßt werden. Sie dürfen auch einfach
zuhören, sich treiben lassen und Musik auf ihre eigene Weise
erleben. Genau darin liegt vielleicht der Kern ihrer Arbeit –
Musik zu machen, die nicht nur funktioniert, sondern wirklich
etwas auslöst.



...

ZusammenfassungIn diesem Podcast-Gespräch
tauchen wir tief in die Welt der Kindermusik, persönliche
Erinnerungen und die Entwicklung von Musik im Leben der Gäste
ein. Erfahren Sie, wie Musik die frühesten Jahre prägt und welche
Einflüsse die Künstler auf ihre eigene Arbeit haben. In diesem
Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Musik, Bandgeschichte,
persönliche Hintergründe und aktuelle Konzerterlebnisse ein.
Erfahren Sie, wie Musik das Leben prägt und welche Geschichten
hinter den Kulissen verborgen sind. In diesem Podcast-Gespräch
tauchen wir tief in die Welt der Musik, Kinderlieder und
gesellschaftliche Themen ein. Unsere Gäste teilen ihre
Erfahrungen, Inspirationen und Meinungen zu Gender, politischer
Musik und der Bedeutung von Authentizität in der Musikbranche. In
diesem Gespräch erkunden wir die kreative Welt der Musikerinnen,
ihre politischen Engagements und die Herausforderungen, denen sie
begegnen. Es geht um die Kraft der Kunst, gesellschaftliche
Veränderungen zu bewirken, und um persönliche Erfahrungen mit
kontroversen Themen.

.....

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